Home > News: 200 Lkw-Ladungen frische Fildererde (15.08.2012) Feedback senden Seite weiterempfehlen Druckbare Version dieser Seite anzeigen

Von: Falk


(c) ADAC

Die Vorarbeit für das ADAC Supercross Stuttgart am 9. und 10. November 2012 läuft auf Hochtouren und eine der wichtigen Aufgaben ist bereits erledigt. Hunderte Lastwagenladungen mit neuer Erde sind von einer Baugrube auf den Fildern zum Lagerplatz in der Nähe der Hanns-Martin-Schleyer-Halle transportiert worden. „Nach 19 Jahren war der komplette Austausch der Erde erstmals nötig“, erläutert Manfred Rückle, Vorstandsmitglied für Sport beim ADAC Württemberg. Das alte Erdmaterial habe fast zwei Jahrzehnte lang „perfekt“ gepasst, wie Rückle betont. Schon damals habe man sich für Erde von den Fildern entschieden. Er ist überzeugt, dass man auch jetzt wieder richtig liege. „Diese neue Erde ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Veranstaltung 2012“, betont der Neckarwestheimer.

 

Das Erdmaterial wird nun auf einem Gelände der EnBW AG zwischengelagert, ehe es erneut per Lastwagen im November in die Schleyer-Halle gebracht wird, wo das zuschauerträchtige Spektakel alljährlich über die Bühne geht. „Die neue Erde ist hervorragend für Supercross geeignet“, lobt Joachim Mittag, der seit 17 Jahren in ganz Europa Strecken baut. Er greift mit seiner kräftigen Hand in den lehmig-sandigen Boden. „Die Erde muss einigermaßen fest sein, darf aber nicht kleben. Die Fahrer wollen ja ein bisschen rutschen“, erklärt Mittag. Hinter ihm rollt derweil ein Lkw nach dem anderen an.

 

Nach 19 Jahren erfüllte der alte Boden die hohen Ansprüche des ADAC und der Fahrer an den Untergrund nicht mehr zu 100 Prozent. Grund: Im Laufe der Jahre hat sich die Erde unter anderem zu sehr mit den Sägespänen vermischt, die in der Schleyer-Halle als Untergrund zum Schutz des Bodens ausgebracht werden.

 

Die richtige Spürnase in Sachen Bodenmaterial besaß Walter Feess, Geschäftsführer des gleichnamigen Erdbau-Unternehmens in Kirchheim/Teck, das seit vielen Jahren für den Transport zur Schleyer-Halle zuständig ist. Als er den Auftrag bekam, seine Augen offen zu halten, habe er sich „gleich gedacht“, dass der Lehmboden auf den Fildern die hohen Ansprüche erfüllen könnte. Tatsächlich kristallisierte sich dann der Boden als ideal heraus. „Dort entsteht gerade eine neue Wohnbebauung. Es ist also genügend Erdmaterial vorhanden“, erläutert Feess. Immerhin sind fast 2000 Kubikmeter nötig, um die Strecke im November zu präparieren.

 

Gelagert ist die Erde nahe der Halle. Kurze Wege sind ein wichtiges Kriterium, damit das Supercross überhaupt durchgeführt werden kann. Aufgrund der zeitsparenden Logistik passt das Event in den straffen termin- und Veranstaltungsplan der Schleyer-Halle.

 

Die bisher verwendete Erde wird übrigens nicht einfach in Deponien gekarrt. Für den Außenbereich eignet sie sich noch sehr gut. So profitieren verschiedene Motocross-Strecken der ADAC Ortsclubs von dem Material.








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