Home > Berichte & Tests > Einsteiger > Auto schrottreif - umsteigen aufs Bike

Auch eingefleischte Autofahrer werden diese Erfahrung sicherlich schon einmal gemacht haben. Das Leben des bislang so treuen Wegbegleiters neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Jede Reparatur, jede weitere Investition wäre in keinem Fall wirtschaftlich und somit sinnlos. Oftmals lassen sich die schrottreifen Altfahrzeuge auch nicht mehr verkaufen - denn potentielle Käufer stehen ja vor dem gleichen Problem. Also bleibt nur der Weg zum Schrottplatz. Aber bitte das Altauto nur an einen zertifizierten Demontagebetrieb, wie exemplarisch die Autoverwertung Hannover abgeben. Nur derartige Verwerter und Entsorger dürfen aufgrund der Gesetzeslage den Schrottwagen annehmen, um ihn abschließen professionell zu entsorgen. Doch nicht nur in Hannover stehen seriöse und mit einem Zertifikat ausgestattete Betriebe bereit, um das Auto kostenlos abzuholen und zu verwerten, auch in vielen anderen Großstädten werden diese Dienste angeboten. Ist das Altfahrzeug nun in sichere Hände abgegeben worden, stellt sich aber auch die Frage nach einem anderweitigen fahrbahren Untersatz. Es muss ja nicht zwangsläufig zunächst wieder ein Auto sein. Viele Hardcore Autoanhänger steigen mittlerweile auf`s Bike um. Zumindest in der angenehmen Jahreszeit. Egal ob als Neuling oder erfahrener Biker. Es gilt, so einiges zu beachten.

 

Ein geeignetes Bike finden


Insbesondere Newcomer im Bereich Motorrad sollten wichtige Tipps vor dem Kauf des ersten Krads zu Herzen nehmen. Zunächst sollte natürlich der Führerschein vorhanden sein. Entscheidend sind hier die Klassen A, A1, A2 und AM. Die wichtigsten Informationen dazu können in einer anschaulichen Dokumentation auf dem Online Portal bußgeldkatalog.org nachgelesen werden. Sind die formellen Voraussetzungen erfüllt, geht es an die Auswahl des passenden Bikes. Doch wo sollte man das Krad kaufen? Beim Händler oder von privat? Fakt ist, dass Vertrauen in Privatpersonen sicherlich gut ist - doch Garantien gibt es nur beim Händler. Vor allem diejenigen, die bezüglich des Schraubens am Bike noch nicht die nötige Erfahrung besitzen, sollten daher unbedingt den Kauf des Bikes beim Händler bevorzugen. Der ADAC publiziert dazu in einem Online Beitrag,

 

• Neulinge oder Wiedereinsteiger sollten zunächst auf Kräder der Massenserie zurückgreifen (ausgereifte Modelle, günstiger bei der Anschaffung und im Unterhalt)

• Unnötige Zubehörteile nicht im Paket erwerben (anfallende Aufpreise enorm)

• Aktuell günstige und umfangreiche Angebote

• Hohes Maß an Service und Support

• Gewährleistung

 

Und unter Checklisten und Kaufvertrag liefern wir euch weiteres Material für den Gebrauchtkauf. Es empfiehlt sich darüber hinaus, sich zunächst auf ein gebrauchtes Krad zu verständigen. Oft ist das erforderliche Eigenkapital für eine neue Maschine nicht vorhanden, so dass dieses die günstigere Alternative ist.

 

Bewertung und ein intensiver Check up


Wer einen fairen Preis zahlen möchte, muss vorab wissen, was das favorisierte Bike überhaupt für einen Wert besitzt. Einschlägige Online Portale wie Schwacke oder mobile.de geben die notwendigen Informationen. Wer auf diesem Weg eine sachgerechte Bewertung vornimmt, it bestens vorbereitet. Doch allzu blauäugig sollte man auch beim Kauf nicht sein - egal ob über den Händler oder von privat. Daher empfiehlt es sich, eine fachkundige Person zum Kauf mitzunehmen. Als erstes steht natürlich eine Probefahrt auf dem Programm. Dabei wird man schnell feststellen, ob das Krad tatsächlich in einemordnungsgemäßen und verkehrstauglichen Zustand ist. Bei diesem Check muss das Motorrad problemlos auch bei nassere Witterung anspringen. Eine gleichmäßige Beschleunigung sowie ein einwandfreies Bremsverhalten sind essentielle Voraussetzungen. Die Erste Runde sollte ca. 30 Minuten andauern. Danach die Maschine ausschalten und nach 15 Minuten erneut zu einer Probefahrt starten.

 

Die in den Fahrzeugpapieren dokumentierten Daten, etwa Fahrgestellnummer oder Reifengröße muss zwingend mit dem Original übereinstimmen. Die Pneus sollten auch eine ausreichende Profiltiefe und keine gravierenden Beschädigungen aufweisen. Andernfalls droht schnell ein kostenintensiver Reifenkauf. Nachträglich angebrachte Zubehörteile, wie beispielhaft die Auspuffanlage, müssen in den Fahrzeugpapieren eingetragen sein oder es liegt einer ABE (Allgemeine Betriebs Erlaubnis) vor. Daneben ist auch ein Bremsencheck erforderlich. Die Bremsscheiben sollten keine tiefen Riefen aufweisen (kann mittels des Daumennagels von innen nach außen überprüft werden). Sind deutliche Verschleißerscheinungen offensichtlich, steht auch hier schnell eine Neuanschaffung an. Im Kaufvertrag sollten letztlich sämtliche Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Käufer ordnungsgemäß dokumentiert sein.

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