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Der Sommer rückt unaufhaltsam näher, die Motorradsaison ist in vollem Gange, es ist also höchste Zeit für die Urlaubsplanung. Wer dafür zum ersten Mal das Motorrad als Reisefahrzeug wählt, muss gepäcktechnisch gewaltig umdenken.

 

Für viele Motorradbesitzer gibt es kaum eine schönere Vorstellung, als sich in die Haarnadelkurven der Alpenpässe zu legen oder an den Steilküsten des Mittelmeers entlangzufahren. Nicht nur, dass diese Erlebnisse unvergessliche Erinnerungen hinterlassen. Sie können auch wunderbar auf Fotos verewigt und bei Anbietern wie WhiteWall ausgedruckt die Wohnung verschönern - ein wichtiger Aspekt, wenn man Urlaubsstimmung und Reiselust dauerhaft in den Alltag retten will.

 

Doch bevor die Fotos gemacht werden können, muss die Reise erst einmal gut vorbereitet werden und das fängt in erster Linie beim Packen und einem technischen Check-up des Motorrads an.

 

Mehr Stauraum als gedacht


Bevor man sich überhaupt Gedanken darüber machen kann, welche Kleidungsstücke und sonstige Ausrüstung auf solch eine Reise dringend mitmüssen, sollten zunächst einmal die Gepäckstücke feststehen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt: Ein Motorrad bietet oft mehr Stauraum als gedacht. Die Komplettausstattung, mit der man wirklich jeden Millimeter am Motorrad zur Gepäckbeförderung ausnutzen kann, besteht aus zwei Seitenkoffern, die rechts und links unterhalb der Sitzbank angebracht sind, aus einer Tasche, die auf dem Tank befestigt werden kann und einem Topcase oder einer Gepäckrolle, die den übrigen Platz auf der Sitzbank optimal ausnutzen.

 

Beim Beladen sollte man immer die zulässige Höchstladung der Maschine im Blick behalten und zudem überlegen, welche Auswirkungen die Ladung auf den Schwerpunkt der Maschine und das Fahrverhalten hat.

 

     

  • Tanktasche oder -rucksack: Sind besonders günstig für den Fahrzeugschwerpunkt. Hier können bedenkenlos schwere Gepäckstücke verstaut werden. Das Volumen sollte allerdings weder die Sitzhaltung beim Fahren noch die Beweglichkeit beeinträchtigen.
  • Topcase/Gepäckrolle: Wird positionsabhängig beladen. Befinden sich die Gepäckstücke hinter der Radachse bzw. wie im Falle des Topcase über dem Heckbügel, darf darin nur leichtes Gepäck wie Schlafsack, Kleidung oder Handtücher verstaut werden. Eine Gepäckrolle, die direkt über der Radachse befestigt ist, kann durchaus auch für schwerere Gegenstände wie Zelt, Werkzeuge oder Proviant genutzt werden.
  • Koffer: Bieten den größten Stauraum und können bedenkenlos schwer beladen werden. Es ist lediglich zu beachten, dass das Gewicht gleichmäßig auf beide Koffer verteilt ist, um das Motorrad im Gleichgewicht halten zu können. Schwerere Gegenstände sollten zugunsten des Schwerpunkts möglichst ganz unten und weit vorn verstaut werden.
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Nun ist es an der Zeit, sich Gedanken über den Inhalt der Koffer zu machen und das Motorrad technisch auf die lange Reise vorzubereiten. Dafür eignet sich am besten eine Checkliste wie diese hier, die alle wichtigen Punkte nach Kategorien sortiert zum Abhaken auflistet.

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