Home > Berichte & Tests > Einsteiger > Darauf kommt es beim Kauf von Motorradreifen an

Zu den wichtigsten Teilen am Motorrad zählen die Reifen, denn sie sind für dessen Kontakt mit der Fahrbahn zuständig und sollten auf jedem Untergrund und bei jeder Witterung ausreichend Haftung gewährleisten, um Unfälle zu vermeiden. Aus diesem Grund sollte ein günstiger Preis nicht das ausschlaggebende Kaufkriterium sein, denn Qualität und Sicherheit sind das A und O. Vor allem wenn man eine stark motorisierte Maschine fährt, müssen die Reifen einiges aushalten und mit entsprechender Leistung überzeugen können.

Bei der Auswahl immer am persönlichen Bedarf orientieren


Jeder Motorradfahrer, ob Anfänger oder sehr erfahren, sollte wissen, dass es bei den Reifen große Unterschiede gibt. Nicht nur die jeweilige Marke entscheidet über die individuellen Eigenschaften und die Qualität eines Motorradreifens, sondern auch die Profilvariante.

 

Wenn es um die passenden Reifen geht, dann sind auch der eigene Fahrstil, der bevorzugte Untergrund und natürlich die persönlichen Anforderungen und Erwartungen nicht ganz unerheblich. Der Großteil der Modelle ist auf den normalen Alltagsgebrauch ausgerichtet, während sich andere auch für Offroad-Strecken eignen. Man muss sich bei den Motorradreifen also immer an den eigenen Ansprüchen und Wünschen orientieren, so dass es keine allgemein gültige Empfehlung gibt.

 

Auch die Reifenbindung ist entscheidend


Natürlich kann man nicht nur die persönlichen Anforderungen berücksichtigen, es gibt bei den Motorradreifen nämlich auch rechtliche Vorgaben, die jeder Motorradfahrer unbedingt beachten muss. Sind die Reifen nicht für das jeweilige Motorrad zugelassen, so kann das vor allem im Fall eines Unfalls schwere Konsequenzen nach sich ziehen.

 

Vor dem Kauf der Reifen ist also immer ein Blick in die Fahrzeugpapiere zu werfen. Nicht nur die Reifengröße wird häufig vorgegeben, sondern auch bestimmte Fabrikate und Profile, das gilt vor allem für die leistungsstarken Maschinen. Möchte man für sein Bike andere Reifen nutzen, muss man vom Hersteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern und gleichzeitig auch noch eine Freigabe vom TÜV erwirken.

Motorradreifen günstig im Internet bestellen


Im Internet findet man heutzutage ein großes Angebot, das gilt auch für hochwertige Motorradreifen. Der größte Vorteil beim Kauf im Internet ist die Tatsache, dass man viele Anbieter und Shops miteinander vergleichen kann, um dann den besten Preis zu finden. Eine Auswahl an guten Motorradreifen findet man unter anderem auch auf www.kfzteile.net. Wenn man sich nicht sicher ist, welche Reifen für das eigene Motorrad zugelassen sind, kann man sich auch einer Bereifungsdatenbank im Internet bedienen, so dass man auf jeden Fall auf der sicheren Seite ist.

Den Verwendungszweck beim Kauf nicht vernachlässigen


Wenn man Motorradreifen kaufen möchte, kommt es auch immer auf den eigenen Typ an, denn Biker ist nicht gleich Biker. Fährt man mit schweren Maschinen, wie zum Beispiel einer Harley, eher entspannt durch die Gegend, so sind hierfür Cruiser- oder Chopperreifen am besten geeignet. Sie überzeugen mit einem neutralen Verhalten in Kurven, mit Laufruhe und einer hohen Laufleistung. Bevorzugt man hingegen eher den sportlichen Fahrstil braucht man spezielle Sportreifen, da diese eine bessere Bodenhaftung aufweisen. Zu diesem Zweck verwenden die Hersteller für solche Reifen eine weichere Mischung aus Gummi, allerdings muss man dann auch vorsichtiger mit Gas und Bremse umgehen und sollte über ausreichend Erfahrung verfügen.

Neue Reifen immer einfahren


Hat man neue Reifen auf die Maschine aufgezogen, muss man sie unbedingt einfahren, denn sie sind teilweise noch sehr glatt. Zunächst sollte man sich deshalb ein freies Gelände oder einen Parkplatz suchen, auf dem man vorsichtig ein paar Kurven und Kreise fahren kann. Auf den Schultern der Reifen befindet sich noch eine glitschige Schicht, diese lässt sich durch eine leichte Schräglage des Bikes entfernen. Wenn man die ersten 20 Kilometer absolviert, sollte man die Geschwindigkeit so wählen, als wäre man auf nasser Fahrbahn unterwegs, erst allmählich sollten Schräglage und Tempo gesteigert werden, auf keinen Fall hart beschleunigen oder bremsen.

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