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Sowohl Motorrad-Neulinge als auch passionierte Biker stehen mindestens einmal im Leben vor der Frage, welche Dokumente für die Motorrad-Zulassung benötigt werden – und wie das ganze Prozedere bei der Zulassungsbehörde überhaupt abläuft. Eine sorgfältige Planung ist von Vorteil. Denn: Wer nicht alle Unterlagen mitbringt, geht unverrichteter Dinge wieder nach Hause und muss einen zweiten Anlauf mit nochmaliger Wartezeit auf der Behörde in Kauf nehmen. Deshalb hier einmal alles Wichtige, was es rund um die Motorrad-Zulassung zu beachten gibt.

Wichtige Voraussetzungen für die Motorrad-Zulassung


Der erste Schritt zur Zulassung ist die Zusammenstellung aller benötigten Unterlagen. In der Regel werden folgende Dokumente verlangt:

• Personalausweis

• Führerschein

• Zulassungsbescheinigung I – ehemals „Fahrzeugschein“ (bei Gebraucht-Motorrädern / Ummeldungen)

• Zulassungsbescheinigung II – ehemals „Fahrzeugbrief“

• Nachweis über die Hauptuntersuchung / TÜV (bei Gebraucht-Motorrädern / Ummeldungen)

• SEPA-Einzugsermächtigung (für die Kfz-Steuer)

• Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)*

 

* Wichtig: Eine reine Versicherungsbescheinigung ist nicht mehr ausreichend. Für die An- und Ummeldung wird die eVB-Nummer benötigt, die als alphanumerischer Code die ursprüngliche und früher gültige "Doppelkarte" abgelöst hat. Die eVB-Nummer erhältst Du von deiner Versicherung nach Abschluss der Kfz-Versicherung.

Möchtest Du die Anmeldung von einer anderen Person vornehmen lassen, benötigt diese Person zusätzlich eine von Dir unterzeichnete Vollmacht – eine Vorlage dafür findest Du hier.

 

Wenn auch nur ein Dokument fehlt, kann die Motorrad-Zulassung nicht vorgenommen werden. Eine frühzeitige Zusammenstellung der Unterlagen ist also dringend empfohlen. Außerdem ist es ratsam, sich schon zeitig im Voraus einen Termin bei der Zulassungsbehörde geben zu lassen – an den meisten Standorten ist das möglich. Das spart unnötige Wartezeit; und je nach Region nehmen manche Behörden Zulassungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung vor.

 

Zulassungsservice als Alternative?


Wer keine Zeit oder Lust hat, sich auf der Behörde mit den Formalitäten auseinanderzusetzen, kann stattdessen auch einen Zulassungsservice wie diesen beauftragen, der sich um alle notwendigen Schritte kümmert. Dafür werden lediglich zwei Vollmachten benötigt: Eine Vollmacht bezieht sich auf die Auftragserteilung und die zweite Vollmacht berechtigt den Service, im Auftrag des Kunden eine Lastschriftermächtigung zu erteilen. Gegen eine Dienstleistungsgebühr und nach Erhalt der oben genannten Unterlagen kümmert sich der Zulassungsservice dann um alle notwendigen Schritte – in der Regel innerhalb von 3 Tagen.

Motorrad-Zulassung ohne böse Überraschungen


Die Unterlagen sind vorhanden, das Bike verfügt über eine gültige Hauptuntersuchung, die eVB-Nummer der Versicherung ist zur Hand. Nun braucht es nur noch ein wenig Geduld und die Zulassung ist geschafft. Noch ein kleiner Tipp: Wer für sein Motorrad ein individuelles Wunschkennzeichen haben möchte, sollte dieses vorab bei der offiziellen Behörden-Website gegen eine Gebühr von rund 3 Euro reservieren lassen. Dann am besten die Nummernschilder online oder andernorts günstig herstellen lassen und gleich zur Zulassungsbehörde mitnehmen: Das spart Zeit, Geld und die böse Überraschung, dass das verhoffte Wunschkennzeichen eventuell schon vergeben ist.

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