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Beachtet auch unseren Vergleich Motorradfinanzierung: Händler oder Bank?

Heute mehr denn je: das erste Motorrad per Kreditkauf


Ein Motorrad per Kredit zu kaufen ist gerade für junge Biker eine interessante Option. Das Ersparte wird nicht auf einen Schlag vernichtet und dank der günstigen Angebote spricht auch die Ökonomie immer mehr für die Kreditaufnahme.

 

© istock.com/Rawpixel Ltd

Motorradkredite immer beliebter


Motorräder sind günstiger als Autos, dennoch ist ein Kredit oft der einzige Weg, das Zweirad kaufen zu können. Denn auch für günstige Motorräder fällt in jedem Fall ein vierstelliger Betrag an, schnelle Sportmaschinen wie die Aprilia RSV 1000R kosten sogar deutlich über 10.000 Euro. Mit Online-Kreditrechnern wie diesem hier können Kreditinteressenten schnell und einfach ihre Optionen abwägen: Kreditbetrag, Laufzeit und Verwendungszweck werden eingegeben, in der Folge erscheinen die erhältlichen Angebote. Aufgrund der ähnlichen Thematik werden Auto und Motorrad zusammengefasst, der einzige Unterschied besteht schließlich in der durchschnittlich höheren Summe für Autos. Und auch das nicht immer: So ist ein gebrauchter Kleinwagen günstiger als ein neues 1.300 ccm Motorrad.

Rechenbeispiel zeigt die Unterschiede


Nun ist die heutige Kreditwelt für Interessenten lukrativer denn je. Der niedrige Leitzins macht es möglich: Effektive Jahreszinssätze von unter drei Prozent sind keine Seltenheit mehr und machen den Kredit beinahe zum zinsfreien Darlehen. Eine niedrige Laufzeit wirkt sich trotzdem positiv aus, eine Anzahlung ebenfalls, wie die beiden folgenden Rechenbeispiele zeigen:

  • Kreditbetrag 10.000 Euro, 0 Euro Anzahlung, 48 Monate Laufzeit: Monatsrate 220 Euro bei 2,63 Prozent Effektivzins.
  • Kreditbetrag 10.000 Euro, 2.000 Euro Anzahlung, 36 Monate Laufzeit: Monatsrate 231 Euro bei 2,63 Prozent Effektivzins.

Diese beiden Rechnungen zeigen: Trotz der um 25 Prozent kürzeren Laufzeit ist die Tilgungsrate wegen der Anzahlung nur unwesentlich höher, die Gesamtbelastung ist somit umso niedriger. Die altbekannte Weisheit bestätigt sich also einmal mehr: Je schneller getilgt wird und je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto besser. In diesem Punkt unterschieden sich Motorradkredite nicht von anderen Finanzierungen, mit dem Unterschied, dass die laufenden Kosten für Motorräder recht niedrig sind. Die Entscheidung pro Kredit fällt damit noch ein Stück leichter.

Eine kleine Hilfe bei der Einordnung


Zum Abschluss noch einige Beispiele, welche Motorräder es aktuell zu welchen Preisen gibt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Gebrauchte mit mindestens 250 ccm und maximal 750 ccm; die gesunde Mitte also, die auch preislich die meisten Fahrer anspricht (die Einstiegsklasse 125er lassen wir bewusst außen vor):

  • Eine Suzuki GSF 650 S Bandit, Baujahr 2005, 77 PS und 16.500 km gibt es aus erster Hand für 3.890 Euro.
  • Wer wirklich Geld sparen will, der zeigt sich bei den gefahrenen Kilometern nicht pingelig: Eine Honda CBR 600 PC, Baujahr 1988 und 105.000 km, gibt es für schlappe 250 Euro.
  • Für eine gut erhaltene Honda CBR 250 ABS Top, Baujahr 2011, 26 PS und 6.100 km werden 2.850 Euro fällig.

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