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Bei schönem Wetter mit angenehmen Temperaturen ist Motorradfahren auf einer kurvenreichen Strecke ein wahrer Genuss. Doch für welche Reifen sollte man sich als Hobbyfahrer oder Rennsportler entscheiden, wenn man mit seinem geliebten Gefährt die Straßen oder Rennstrecken unsicher macht?

 

Verfahren der Reifenherstellung

 

Die Reifenherstellung ist weitaus komplexer als sich auf den ersten Blick erahnen lässt. Der Hauptbestandteil eines Reifens ist Kautschuk. Je nachdem welche Eigenschaften der Reifen später haben soll, werden im Herstellungsprozess bis zu 50 weitere Zutaten beigefügt. Dies sind vor allen Dingen Ruß, Schwefel und Silica.

 

Die vermengten Materialien werden zu einem länglichen Strang gezogen und abgekühlt. Im Anschluss bringt ein Extruder die Kautschukmischung in Form und schneidet sie zu. Parallel dazu werden bereits die Karkassen, die aus einem textilen Reifenunterbau, aus Wulstkernen und Stahlgürtellagen bestehen, gefertigt. Diese sollen dem Reifen später mehr Stabilität geben und für bessere Fahreigenschaften und mehr Fahrkomfort sorgen. Im folgenden Extrudierverfahren entsteht der erste Reifenrohling, der im Fachjargon auch "grüner Reifen" genannt wird. Bei hohen Temperaturen und hohem Druck wird die Kautschukmasse in Reifenform gepresst. Der Reifen ist jetzt noch sehr unelastisch und besitzt noch keine Profileigenschaften. Im abschließenden Schritt wird der Reifen in einer Vulkanisationspresse fertiggestellt. Aus der Kautschukmasse entsteht elastisches Gummi und alle verwendeten Materialien vulkanisieren zu einem Endprodukt, dem fertigen Reifen. Zu den weltweit fünf größten Reifenherstellern zählen Bridgestone, Michelin, Goodyear, Continental und Pirelli.

 

Weitere nützliche Informationen dazu bei

Auto-Motor-und-Sport.de</a>. <b>Die richtige Reifenmischung für verschiedene Anlässe</b> Durch stetig steigende Anforderungen der Motorradfahrer und Schlussfolgerungen der Hersteller aus ihren Entwicklungen und Tests, entwickeln sich die Motorradreifen ständig weiter. Möchte man als Motorradfahrer sein Können auf der Rennstrecke testen, sollte man sich für Semi Slicks oder Slicks entscheiden. Auf trockener Fahrbahn haben diese einen exzellenten Grip, nur kurze Bremswege und sorgen so für maximalen Rennspaß beim Fahrer. Jedoch kann der Fahrer bei der Wahl des richtigen Reifens viele Fehler machen. Entscheidend ist die Betriebstemperatur, bei der der Reifen seine Eigenschaften voll auf die Strecke bringt. Viele Reifen müssen vorgeheizt werden, damit der Fahrer von der ersten bis zur letzten Sekunde auf der Strecke in den vollen Genuss kommt. Die Wahl der richtigen Mischung auf der Rennstrecke hängt von folgenden Faktoren ab:

     

  • Motorrad(Gewicht, Höchstgeschwindigkeit, Motor)
  • Rennstrecke(Länge, Cross oder Asphalt)
  • Fahrstil
  • Fahrwerkeinstellungen(Niveau, Dämpfung, Druck- und Zugstufe)
  •  

 

Wer keine eigenen Erfahrungen hat, sollte vor der Neuanschaffung eines hochwertigen Reifens mit den Renndiensten der Hersteller sprechen und sich beraten lassen. Eine suboptimale Fahrwerkseinstellung und ein falsch eingestellter Reifendruck führen zu einem erhöhten Reifenverschleiß und tragen dazu bei, dass die Lebensdauer der Reifen sinkt. Sobald Regen auf der Rennstrecke einsetzt, wird es für den Motorradfahrer extrem gefährlich, denn die Kontaktfläche zwischen Reifen und Boden ist wesentlich geringer als beim Formel-1-Wagen. Die Slicks finden nun keinen Grip mehr, das Motorrad lässt sich nicht mehr kontrollieren und die Gefahr eines Sturzes steigt bei zunehmender Nässe immer mehr an. Daher sollte man als Fahrer sofort die Boxengasse ansteuern.

 

Als Hobbyfahrer sollte man sich wegen der richtigen Reifenwahl keinen allzu großen Kopf machen. Wichtig ist nur, dass der Reifen zum Modell passt und der richtige Luftdruck eingestellt wird. Reifenhändler helfen bei der Beratung gern weiter. Zudem gibt es die Möglichkeit auf Portalen im Internet via Konfiguratoren die passenden Reifen zu finden. Große Portale bieten darüber hinaus eine breite Auswahl an verschiedenen Reifen, die mittels Filtern genau auf die Bedürfnisse des Motorrads zugeschnitten werden können.

 

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