Home > Berichte & Tests > Rennsport > Dirk Fuhrmann (Trof. Ital.) > Halbmarathon Köln 02.10.2011

(c) Dirk Fuhrmann

Das war ein tolles Erlebnis, mit mehr als 10.000 Läufern startete ich um 08:30 Uhr meinen ersten Halbmarathon. Mein Aufruf, mich bei diesem Lauf durch Spenden für die Aktion Lichtblicke zu unterstützen, war ein voller Erfolg. Bereits bei meiner Abfrage am 28.09.2011 konnte mir das Lichtblicke-Büro in Oberhausen einen gespendeten Betrag in Höhe von € 825,00 mitteilen, der sich bis zum Wochenende nochmals nach oben verändert hat.

 

Aber nun zum Laufen: Gemeinsam mit meinem Physiotherapeut, Stephan Rosenkranz, machte ich mich auf den Weg, die gesetzten 21 km zu schaffen. In der letzten Woche hatte ich noch mit einer Seitenstrangangina das Bett hüten müssen und war etwas nervös, ob ich den langen Weg quer durch Köln schaffen konnte. Die ersten 4 km vergingen wie im Flug und ich konnte meinem Mitläufer die eine oder andere Sehenswürdigkeit in Köln zeigen. Viele Menschen an den Straßenrändern feuerten uns Läufer an und gaben mir Mut, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Für die richtige Power wurde ich durch meinen Ernährungsspezialisten, die Fa. Squeezy, ausgestattet und sobald meine Beine etwas schwerer wurden, füllte ich meinen Kohlehydratspeicher mit einem Müsliriegel oder einem Gel auf. Kurz hinter Kilometer 15 wurde ich von meiner Familie angefeuert und mit viel Power konnte ich auch die restlichen 6 km gutgelaunt und lachend ablaufen. Das letzte Hindernis, die Deutzer Brücke, machte mir noch einmal zu schaffen, aber das große Schild mit dem Zielhinweis ließen mich meine Kraftreserven noch mobilisieren und mit einer Zeit von 2 Std. und 19 Minuten kam ich erschöpft, aber glücklich an.

 

Mit etwas mehr als 9 km/h habe ich den Halbmarathon geschafft, bin in meiner Altersklasse auf Platz 43 gelaufen und war von den insgesamt ins Ziel gekommenen 8.366 Läufern auf Platz 5.790. Für meinen ersten Lauf überhaupt und mit meiner noch etwas angeschlagenen Gesundheit bin ich super zufrieden.

 

Hier ein paar Worte meines Physiotherapeuten:

 

Das Dirk die 21,1 km geschafft hat, ist seinem großen Kämpferherz zu verdanken. Bei der nicht optimalen Vorbereitung ( wenig Trainingskilometer und Erkrankung ) hatte ich Sorge, ob Dirk die gesamte Strecke schafft. Umso mehr zolle ich Dirk Respekt. Ich bin schon mit einigen Laufpartnern gelaufen. Jedoch hatte ich noch nie einen Laufanfänger, der mit so einem eisernen Willen die Strapazen auf sich genommen hat. Darauf kann Dirk stolz sein.

 

Nun wird sich etwas erholt und dann geht es auch schon wieder weiter mit dem Training, denn mein Physio und ich haben noch dem einen oder anderen Lauf in Planung um mich über den Winter auch schön Fit zu halten.

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