Home > Berichte & Tests > Rennsport > Dirk Fuhrmann (Trof. Ital.) > Interview auf der Motorradmesse Dortmund 03.03.-06.03.2011

(c) Dirk Fuhrmann

Hallo Dirk, nun bist Du schon im zweiten Jahr auf der Motorradmesse in Dortmund. Wie kommt es und was gefällt Dir hier?

 

Auch in diesem Jahr hat mich die Piaggio Deutschland GmbH, zu der auch Aprilia gehört, zur Messe eingeladen. Ich finde es toll, dass ein so großer Konzern mir die Gelegenheit gibt, mein Motorrad und meinen Sport auf der Messe vorstellen zu dürfen. Viele junge Besucher haben die Möglichkeit genutzt und sich über den ADAC JuniorCup, den ADAC Mini Bike Cup informiert und ich hoffe, dass ich mit meinen Antworten viele neue Fahrer für beide Cups begeistern konnte.

 

Auch in diesem Jahr startest Du wieder im ADAC JuniorCup.

 

Na klar, der JuniorCup bietet uns jungen Fahrern die Möglichkeit, den Rennsport im Rahmen der IDM kennen zu lernen. Mit dem Team rund um Ernst Bernecker und Karl Schuhardt haben wir eine tolle Betreuung und beide geben Ihre Erfahrung gerne weiter. In diesem Jahr starten wieder 47 Fahrer und es wird bestimmt eine spannende Saison.

 

Kannst du uns etwas mehr über die Betreuung erzählen?

 

Die Saison im Cup beginnt traditionell jedes Jahr mit dem Einführungslehrgang in Magione. Hier dreht sich alles rund um den Rennsport. Am ersten Tag steht Theorie auf dem Programm. Alles was wichtig ist, wie z.B. Flaggenkunde, Verhalten auf der Rennstrecke etc. steht auf dem Plan. Aber auch das Fahren kommt nicht zu kurz. In kleinen Gruppen können wir Fahrer dann die Strecke erkunden und auch Startübungen stehen auf dem Programm. Beim Einführungslehrgang ist das gesamte Team vor Ort, die uns alle Fragen beantworten. Karl Schuhardt ist die gute Seele, die uns alles erklärt, aber auch für Ordnung sorgt, was bei so vielen Fahrern manchmal nicht leicht fällt.

 

Was genau tut Karl denn für Euch ?

 

Für Ordnung sorgen. Er achtet darauf, dass wir Fahrer während der gesamten Saison immer pünktlich am Vorstart/Start sind, keinen Blödsinn im Fahrerlager anstellen und steht aber auch einem zur Seite, wenn es mal nicht so gut läuft.

 

In diesem Jahr bist Du auch als Botschafter unterwegs, kannst du uns etwas mehr über die Aktion Lichtblicke und Deine Aktivitäten erzählen?

 

Gerne. Die Aktion Lichtblicke wurde 1998 von 45 Lokalradios in NRW gegründet. Seit nunmehr 13 Jahren werden Spenden für Kinder und Jugendliche gesammelt, die dringend unsere Unterstützung benötigen. Ich freue mich sehr, dass ich in 2011 als erster Lichtblicke-Botschafter die Aktion noch bekannter machen darf und habe mir so einige Aktionen überlegt. Zum Rennen der IDM auf dem Nürburgring möchte ich gerne eine Familie einladen. Weiterhin habe ich mir überlegt, den Halbmarathon in Köln zu laufen und die gelaufenen Kilometer zu verkaufen. Der Erlös geht dann an Lichtblicke. Straßenfeste, Aktionen in großen Einkaufszentren und noch so einiges mehr habe ich mir in 2011 vorgenommen.

 

Da hast Du dir aber viel vorgenommen. Hast Du überhaupt noch Zeit für Schule und Freunde?

 

Schule und Ausbildung stehen bei mir zu Hause an erster Stelle, direkt gefolgt von Fitness - ohne die ich nicht fahren kann -. Trotz meinen vielen Aktivitäten im Sport und für Lichtblicke achtet meine Familie darauf, dass ich noch genug Zeit für mich und meine Freunde habe. Die ganzen organisatorischen Abläufe koordiniert meine Mutter, wir sprechen uns ab, was ich gerne machen möchte und sie schaut, was wann möglich ist. Alles was mit Technik und Motorrad zusammen hängt, liegt in den Händen von meinem Mechaniker und meinem Rennteam. Ich versuche, so oft wie möglich dabei zu sein, wenn es ums Schrauben am Motorrad geht, denn das möchte ich gerne später mal beruflich machen.

 

Der Fahrer wird zum Schrauber?

 

Ja, unbedingt. Bereits in meinem Schülerpraktikum hatte ich Gelegenheit, den Beruf zu erkunden und freue mich, dass ich zum 01.09.2011 meine Ausbildung zum Fahrzeugmechatroniker Schwerpunkt Zweiradtechnik machen kann. Später möchte ich gerne mein Wissen aus dem Rennsport und meine Tätigkeit als Zweiradmechatroniker verbinden und im Rennsport - am liebsten in der Forschung - einsetzen.

 

Du hast Deine Zukunft ja schon fest im Blick. Wie sind denn Deine Ziele in dieser Saison?

 

Punkte, Punkte und nochmal ganz viele Punkte einfahren. Mit meinem neuen Motorrad und den noch anstehenden Trainings versuche ich, meine Technik weiter zu verbessern. In Cartagena hatte ich bereits Gelegenheit, erste Tests mit dem Motorrad durchzuführen und die waren gut. Jetzt heißt es weiter an meiner Fitness und meiner Kondition arbeiten, damit ich top fit in die neue Saison starten kann.

 

Wir wünschen Dir viel Glück für 2011.

 

Danke.

 

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