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(c) Dirk Fuhrmann

Bereits am Donnerstag machte ich mich auf den Weg nach Most, um gut ausgeruht in die neue Saison zu starten.

 

Den Freitag nutzte ich zum trainieren. Nach ersten "Ladehemmungen", konnte ich meine Kopfblockade ablegen und frei fahren. Der Sturz vom letzten Jahr hat mir doch mehr in den Knochen gesessen, wie ich geglaubt habe und es war die richtige Entscheidung meines Teams, mich den Freitag fahren zu lassen.

 

Runde um Runde konnte ich an Sicherheit gewinnen und am Ende des Tages hatte ich einige Einstellungen probiert, meine neue Kupplung eingefahren und die Zeiten verbessert. Auch das Wetter spielte mit und den ganzen Tag über waren traumhaft warme Temperaturen.

 

Am Samstag hieß es: früh aufstehen, anmelden und auf zur Fahrerbesprechung. Es kribbelte schon ganz ordentlich, als es endlich zum ersten freien Training auf die Strecke ging. Runde um Runde konnte ich meine Zeiten vom Vortag verbessern.

 

Kurz vor Ende passierte es: Ein Fahrerkollege aus Schweden verpasste seinen Kurveneingang und verringerte seine Geschwindigkeit so massiv, dass er seine Linie verlassen musste. Ausweichen war in diesem Moment für mich nicht mehr möglich und ich krachte mit richtig Speed in das Motorrad des schwedischen Fahrers.

 

Bereits auf dem Weg ins Medical Center war klar: mir geht's gut und körperlich war alles o.k..

 

Als ich bei meinem Team ankam, bekam ich jedoch einen Schock: Mein Motorrad sah aus, als hätte es sich zig Mal überschlagen.

 

In den nächsten 3 Stunden versuchte mein Mechaniker alles, um meine Aprilia RSV 4 aPRC factory wieder ans Laufen zu kriegen, doch leider vergeblich. Beim Aufprall und anschließendem Sturz gab es wohl einen Kabelbruch und die Elektronik spielte nicht mehr mit. Trotz Fehleranalyse und intensiver Suche war mein Rennwochenende vorbei.

 

Ziemlich niedergeschlagen machten wir schon am Samstag auf den Heimweg.

 

Die Analyse der Qualifyingzeiten auf dem Rückweg zeige jedoch: Es wären dieses Wochenende viele Punkte und vielleicht sogar ein Podium drin gewesen.

 

Jetzt heißt es aber, nicht Kopf hängen lassen. Das nächste Rennen findet in Schleiz statt, eine Strecke, die ich liebe und schon zu meinen 125er Zeiten super gerne gefahren bin.

 

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