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(c) Dirk Fuhrmann

Hallo Dirk, am letzten Wochenende stand Most auf Deinem Rennkalender.

 

Direkt nach der Berufsschule ging es los nach Most. Wir hatten sehr viel Glück und sind in keinen Stau geraten. Gegen 22:00 Uhr waren wir vor Ort und ich konnte eine ruhige Nacht verbringen, bevor es am nächsten Morgen mit Fahren losging.

 

Du kanntest ja die Strecke schon von Trainings mit der RS 125, konntest Du diese Infos auch bei der RSV 4 einsetzen?

 

Ja und nein. Es ist immer sehr positiv, wenn du weißt, wann welche Kurve mit welchem Scheitelpunkt vor dir liegt. Aber die RSV 4 ist halt nicht die RS 125 und so musst du die Strecke für die Ideallinie und die Bremspunkte komplett neu kennenlernen.

 

Leider konnten wir Dich beim Live-Timing nirgends finden, was war passiert?

 

Das WSC-Neuss Racing Team und mein Backoffice hatten für mich zwei zusätzliche Trainings von 20 Minuten gebucht, da ich ja freitags dort nicht fahren konnte. Es lief gut und in den ersten beiden Trainingseinheiten und im ersten Qualifying war ich recht zügig auf der Strecke unterwegs. Doch leider passierte im letzten freien Fahren dann doch dass, was ich eigentlich vermeiden wollte. Es war leicht am Regnen und die Streckenmarkierungen waren feucht. Mit einem recht guten Gefühl war in der Runde unterwegs und kam mit dem Hinterrad auf einen Corp. Die Folge war ein Highsider bei rund 140 km/h, ich machte einen Salto über den Lenker und kam recht hart auf der Fahrbahn auf. Mein Motorrad schob mich von hinten noch über die Strecke, bevor wir beide dann in der Auslaufzone zum Stillstand kamen. Aufstehen ging noch, aber das Motorrad aufheben und vor allem Auftreten war nicht mehr drin.

 

Ein Highsider bei der Geschwindigkeit ist nicht ungefährlich.

 

Nein, doch ich war froh, dass mir das nicht am Kurvenausgang auf der Start-Ziel-Geraden passiert ist, dort wäre die Geschwindigkeit viel höher gewesen.

 

Mit dem Krankenwagen wurde in ins Krankenhaus in Most gefahren und nach dem Röntgen kam die erste Entwarnung: kein Bruch im Knie. Mit Krücken konnte ich mich etwas bewegen und die Schmerzmittel haben mir über die Nacht geholfen. Direkt am Sonntagfrüh sind wir zurück nach Deutschland gefahren. Hier in Köln habe ich mich sofort in ärztliche Hände begeben und nochmals untersuchen lassen. Meine Angst, die Bänder wären gerissen, wurde Gott sei Dank nicht bestätigt, auch feine Haarbrüche in der Kniescheiben oder im Gelenk konnten nicht festgestellt werden. Jetzt heißt es warten, bis die Schwellung abgeklungen ist, erst dann kann kontrolliert werden, ob der Meniskus ganz geblieben ist.

 

Wann werden wir Dich denn wieder auf Motorrad sehen?

 

Ich bin optimistisch und gehe fest davon aus, dass ich beim nächsten Rennen wieder dabei sein werde. Ich habe jetzt über 4 Wochen Zeit, mein Knie auszukurieren und bis Anfang August dürfte das auch wieder alles in Ordnung sein. Am 24.07.2013 startet der Altstadtlauf in Köln und hier möchte ich schon an den Start gehen. Jetzt werde ich alles tun, was der Arzt mit vorschreibt, damit ich schnell wieder gesund werde.

 

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