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(c) Dirk Fuhrmann

Bereits sonntagsfrüh um 2:00 Uhr machte ich mich mit dem WSC-Neuss Racing Team auf den Weg zum Sachsenring. Für die Ein-Tages-Veranstaltung hatte ich mit meinem Team abgestimmt, dass wir nicht am Vortag, sondern erst am frühen Morgen anreisen. Aufgrund des unbestimmten Wetters hatten wir uns entschieden, eine Box anzumieten, so dass wir mit dem Transporter recht zügig nach Hohenstein-Ernstthal anreisen konnten.

 

Trotz dicker Wolken am Himmel, konnte ich im freien Training mit meinen Bridgestone-

Slicks auf die Strecke. Bereits nach den ersten Runden war klar, dass ich meine Zeiten aus dem Vorjahr im einiges verbessern würde.

 

Für das Qualifying 1 habe ich mir das Fahrwerk ein klein wenig verändern lassen und dies zeigte seine Wirkung. Mit meiner Zeit von 1:31.4 war ich schon recht zufrieden, wusste aber, dass da noch mehr drin war. Kurz vor dem zweiten Zeittraining fing ein leichter Regen an. Fast alle Fahrer waren auf der Strecke, doch bei den Mischverhältnissen war eine Verbesserung meiner Zeit nicht mehr möglich. Als dann die Staraufstellung veröffentlich wurde, bekam ich große Augen: Startreihe 2, Startplatz 6. Der bisher beste Startplatz in dieser Saison.

 

Pünktlich zum Rennstart regnete es. Mein Team hatte sich kurz vor dem Rennen für Regenreifen entschieden und das war gut so. Das Wasser stand auf der Strecke und mit Slicks wäre das Rennen für schon vor dem Start "ins Wasser gefallen".

 

Mit einem guten Start war ich in der ersten Kurve schon auf Platz 2 vorgefahren. Runde um Runde kämpfte ich mit meinen Fahrerkollegen um jede Position. Leider wurde das Rennen kurz vor Ablauf der Zeit abgebrochen, da ein vor mir liegender Fahrer stürzte war Öl auf der Strecke und somit ein Weiterfahren unmöglich. Pitschnass kam ich in die Box und wunderte mich schon, warum mein Team ein so breites Grinsen in den Gesichtern hatte. Doch man sagte mir nichts und ich musste auf das offizielle Ergebnis warten. Als ich es in Händen hatte, grinste auch ich: Punkte für Platz 2 in der offenen Superbikeklasse SBS-Moto 1000 und Platz 4 in der EMR.

 

Endlich habe ich es geschafft und das Podium erreicht. Ein super Ergebnis und tolles Gefühl, dass ich auf jeden Fall wiederholen möchte.

 

Zu Gast beim DMV Sachsenpokal war in diesem Jahr Stefan Bradl mit seinem Vater, sowie Johann Zarko. Ilmberger Carbon hat dies für uns Fahrer und für alle Gäste in Zusammenarbeit mit Bike Promotion möglich gemacht. Neben zwei Autogrammstunden drehte Stefan gemeinsam mit seinem Vater Helmut Bradl, Demorunden auf dem Ring.

 

Zwei besondere Highlights hatte ich zwischen den Qualifyings und meinem Rennen: Ein nettes Gespräch mit Edgar Mielke, der genau wie ich, ein Fan von Rockwell Watches ist. Er erinnerte sich noch genau an meine Helm-Aktion zugunsten der Aktion Lichtblicke e.V., die ich vor Jahren bei Sport 1 vorgestellt habe.

 

Neben den Bradls war auch Lucio Cecchinello am Sachsenring. Ein sympathischer Teamchef, mit dem ich ein intensives Gespräch führte.

 

Leider ging ein rundum gelungener Renntag viel zu schnell zu Ende.

 

In zwei Wochen werde ich gemeinsam mit meinem Backoffice den Grand Prix auf dem Sachsenring besuchen. Lucio Cecchinello hat mich eingeladen, bei ihm vorbei zu schauen. Diese Einladung werde ich auf jeden Fall wahrnehmen.

 

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