Home > Berichte & Tests > Rennsport > Dirk Fuhrmann (Trof. Ital.) > Saisonvorstellung 13.03.2010

(c) Dirk Fuhrmann

Hallo Dirk, bevor wir etwas näher auf Deinen Sport eingehen, erzähl uns doch ein klein wenig über Dich selbst.

So viel gibt es nicht zu erzählen. Ich bin 15 Jahre alt, werde im Juni dieses Jahr 16 und be-suche die 9. Klasse der Realschule im Rhein in Köln.

 

Seit wann bist Du im Motorradrennsport und was macht der Sport für Dich aus?

Ostern 2007 habe ich beim ADAC Nordrhein einen Schnupperkurs gemacht und bekam dann im Sommer 2007 von meiner Mutter und Ihren Freund mein erstes Motorrad geschenkt. Richtig fahren war jedoch erst im Frühjahr 2008 in Italien möglich, da habe ich meine ersten Runden zwischen vielen Supermoto-Fahrern gedreht.

 

Also kann man sagen, Du bist ein Späteinsteiger?

Späteinsteiger stimmt. Seit 2008 bin ich im Rennzirkus unterwegs und habe sehr viel Spaß dabei. Vor dieser Zeit habe ich Eishockey, Tischtennis und Fußball gespielt.

 

Vom Eishockey zum Motorrad, ein großer Unterschied. Was macht das Motorradfahren für Dich aus?

So groß ist der Unterschied gar nicht. Für beide Sportarten muss man fit sein, eine gute Kondition haben und schnell reagieren können. Ok, die Geschwindigkeit ist eine andere... (lacht). Motorradfahren ist einfach nur klasse. Über den ganzen Winter machst Du Fitness und mentales Training und kannst es kaum erwarten, dass die Saison losgeht. Und dann setzt Du dich auf dein Motorrad und vergisst die Welt um dich herum.

 

Die Welt herum vergessen, dass passt aber nicht ganz zum Rennsport.

Ja.... (lacht wieder)... vergessen in dem Zusammenhang von allen Vorbereitungen und das viele Training für Ausdauer, Kraft und Kondition. In dem Moment zählt nur noch das Motorrad an der richtigen Stelle zu beschleunigen oder zu bremsen, auf Deinem Zweirad sitzen zu bleiben und möglichst weit vorne das Rennen zu beenden.

 

Wie ist das mit Schule? Klappt das alles und was sagen Deine Lehrer und Mitschüler zu dei-ner etwas ungewöhnlichen Sportart?

In der Schule erhalte ich alle notwendige Unterstützung, die ich brauche. Wenn ich mal vom Unterricht wegen einem Rennen freigestellt werde, bekomme ich den Unterrichtsstoff mit und kann diesen dann aufarbeiten. Meine Mitschüler sehen das ganze recht locker, fragen zwar nach den Rennen immer nach, wie es gelaufen ist, machen aber sonst keinen Aufstand da-rüber. Das finde ich echt gut.

 

Als Leistungssportler ist Deine Freizeit bestimmt arg eingeschränkt. Hast Du überhaupt noch Zeit für Deine Freunde und was sind Deine Hobbys neben Motorradrennsport?

Klar nimmt der Sport viel Zeit in Anspruch, aber das macht man gerne. Trotzdem bleibt noch genügt Zeit, um mich mit meinen Freunden zu treffen, Fußball zu spielen, zu chillen oder im Internet zu surfen. An den Rennwochenenden hab ich - natürlich - keine Zeit, aber ich hab ja nicht jedes Wochenende ein Rennen. Obwohl, jedes Wochenende fahren wäre schon klasse.....

 

Du bist ja in 2009 recht erfolgreich unterwegs gewesen und fährst in diesem Jahr im ADAC Junior-Cup. Wie sind denn Deine Ziele in der neuen Klasse?

In 2009 habe ich im ADAC Mini-Bike-Cup den 5.Platz und im Hessen-Thüringen-Cup den 2. Platz eingefahren, das waren Ergebnisse, auf die stolz bin.

Meine Ziele für 2010 ..... So viele Punkte einfahren wie geht und soweit wie möglich ganz weit vorne mitfahren.

 

Du bist jetzt fast 16 Jahre alt und machst Dir bestimmt schon Gedanken über das Berufsle-ben. Gibt es da schon konkrete Vorstellungen?

Ich würde gerne mein Hobby zum Beruf machen. Ob mit einem Ingenieur-Studium oder mit einer Ausbildung, da hab ich mich noch nicht festgelegt. Das Schrauben am Motorrad ist schon interessant, mal sehen..... (grinst).

 

Deine Ziele und Vorbilder sind?

MotoGP natürlich und mir mal von Jorge Lorenzo und Nicky Hayden Tipps geben lassen. Das sind - neben Valentino Rossi - meine Vorbilder. Alle drei würde ich gerne einmal persönlich treffen. Vielleicht habe ich ja die Chance, in ihre Nähe zu kommen, wenn wir im Juli am Sachsenring im Rahmen der MotoGP unser Rennen haben.

 

Ohne Dein Team würde das ganze aber nicht funktionieren. Wer gibt Dir denn im Hintergrund die notwendige Unterstützung?

In erster Linie meine Familie, sie organisieren allest. Eine weitere ganz wichtige Stütze ist mein Racing-Team WSC-Neuss, aber auch meine Lehrerin, die sehr viel Verständnis für meinen Sport aufbringt.

 

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