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Die sieht man bis heute in deutschen Gefilden allenfalls in kleinen Tourismus-Reisegruppen herumfahren, möglicherweise aufgrund deren hohen Preises von neu mindestens 8.000,- €. Nun dachten sich wohl andere schlaue Leute, dass es doch möglich sein muss, die Segway-Technologie auch günstiger, auf ein Rad komprimiert und ohne Lenkstange anbieten zu können. Damit wurden vor wenigen Jahren die elektrischen, selbstbalancierenden Einräder erfunden. Die gibt es von ganz vielen Anbietern: Solowheel, Monowheel, Ninebot, Airwheel u. v. a. Und zwar zu Preisen von im Schnitt 700 – 900 €. Für das hier gefahrene Airwheel X8 wirft Idealo gar einen Preis von aktuell 600,- € aus. Die haben aber ihrerseits eine Herausforderung: Trotz aller Technologie sind und bleiben sie Einräder und brauchen daher Übung und Balance, bis man sie beherrscht. Genau in diese Kerbe schlagen die Hoverboards: Die haben zwei kleinere Räder, in deren Mitte man sich stellt und damit nicht umfallen kann. Auch die gibt es von ganz vielen Herstellern, bspw. von mekotron, CityBlitz, CAT, iconBIT und Alien Board Hoverboard. Preislich liegen sie zwischen 130,- und etwa 600,- €. Das hier gefahrene BatWings Hoverboard Schwarz kostet aktuell 279,- €.

 

Das Auspacken beider Geräte ist denkbar unspektakulär: Das Airwheel kommt mit einem Ladegerät, einer Art Haltegurt (dazu gleich noch), Stützrädern und einer Anleitung. Beim Alienboard ist es ein Ladegerät, die Anleitung und eine passende Tragetasche. Nach dem ersten Aufladen – das Airwheel braucht maximal 2h, das Alienboard 2-3h – ist das Anschalten und/oder Aufsteigen umso spektakulärer: Beim Airwheel ertönt ein einfaches Piepen und die Akkuanzeige schaltet sich ein. Dann muss man nur noch die Pedalplatten herunterklappen und los geht’s. Versucht man jetzt aber auf das Einrad aufzusteigen, kommt der erste „F*ck!!!“-Moment: „Darauf soll man fahren können?“ Wer noch nie auf einem Einrad stand oder saß, kann sich das so vorstellen: Man hält das Airwheel gerade und stellt dann einen Fuß auf das Trittbrett. Natürlich kippelt das Airwheel jetzt in diese Richtung. Wenn man nun den anderen Fuß nachzieht und durch nach vorne Neigen des Körpers vorwärtsfahren will, passiert… naja… man fährt 2-3m und verliert das Gleichgewicht. Also nochmal. Und nochmal. Und wieder. Und weiter. Genau dafür liefert Airwheel den Haltegurt und die Stützräder mit. Mit den Stützrädern kann man erstmal üben, vorwärts und rückwärts zu fahren. Das fand ich unnötig, weil sich das Prinzip recht schnell ergibt. Das Airwheel reagiert feinfühlig, aber nicht überraschend oder gar übersensibel auf das Körpermoment. Der Haltegurt dient dafür, das Airwheel aufzufangen wenn es umfällt, damit es keine Kratzer beim Üben bekommt. Dumm nur: damit ist es gar noch schwerer zu fahren, sodass ich nach wenigen Versuchen den Gurt weggenommen und stattdessen das Airwheel einfach in ganz viel Schaumstoff eingepackt habe. Was sicherlich gut war, denn es sollte noch viele Male umfallen.

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