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Beim Alienboard ertönt beim Anschalten gleichfalls ein Piepen. Und blaue und grüne LEDs gehen an. Und eine laute Stimme schreit förmlich: „Waiting for Bluetooth connecting“ (ja, genau so). Wenn man den ersten Schrecken überwunden hat, kann’s auch hier losgehen. Man stellt gleichfalls einen Fuß aufs Trittbrett, wobei das Alienboard feinfühliger als das Airwheel reagiert, man insofern sensibel und vorsichtig aufsteigen sollte, andernfalls das Alienboard unter einem wegfährt. Danach mit einem beherzten Tritt den anderen Fuß nachziehen – und man steht drauf. Und dreht sich erstmal, wie ich, im Kreis. Oder so. Aber man fährt. Auf Anhieb. Kurven fährt man durch einseitige Fußbewegung wie bei einem Gaspedal und geradeaus, indem man beide Füße gleichmäßig nach unten drückt. Und das hat man ziemlich schnell drauf: Nach gut einer halben Stunde fährt man das Alienboard echt ziemlich gut. Ohne Stürze, ohne ungewollte Abstiege.

Zurück zum Airwheel. Mit dem Schaumstoff-Einrad bin ich also abends auf einen großen Firmenparkplatz, der dankenswerterweise in der Mitte eine durchgängige Barriere hat, an der ich aufsteigen und dann fahren üben kann. Anders als Alienboard erarbeitet man sich beim Airwheel am besten eine Strategie: Als erstes übt man das Aufsteigen an einer Stange oder Wand und fährt dann solange geradeaus, bis man das Gleichgewicht auch über längere Distanzen hält. Erst dann kommen Kurven, die man dann mit ein wenig Übung immer enger ziehen kann. Die Krönung ist dann das Aufsteigen ohne Hilfe: Dazu stellt man einen Fuß aufs Airwheel, stößt sich mit dem anderen ab, nimmt also Fahrt auf und zieht dann den anderen Fuß nach. Ich persönlich habe viele Stunden damit verbracht, bis ich das Airwheel halbwegs sicher fahren konnte. Und bin mehrfach auch ungemütlich abgestiegen. Daher habe ich mir ziemlich bald Schienbeinschoner angelegt, was eine gute Entscheidung war. Im Internet habe ich indes mit einigem Neid zahlreiche Videos von Leuten gesehen, die nach gut einer Stunde ziemlich fix auf Airwheels unterwegs waren. Der Mann einer Freundin hatte nach 20 Minuten auch schon eine ziemlich gute Balance – es gilt also wie üblich: „Your mileage may vary“.

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