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Kawasaki Z 1000


(baß)1992 erschien die erste Z 1000 von Kawasaki Heavy Industries auf dem deutschen Markt. Sie war die Nachfolgerin der bis 1984 produzierten Z-Serie und schlug ein wie eine Bombe. Nunmehr erscheint die Z 1000 seit Anfang 2010 in dritter Generation und in einem neuen Gewand. Das Vorgängermodell ist zwar immernoch ein fahrbares und gutes Motorrad, doch die Optik wirkte mit der Zeit angestaubt. Gerade im Vergleich zur stärker werdenden Konkurrenz aus Japan, Italien und nicht zu letzt auch aus Deutschland herrschte hier Aufholbedarf. Bei der Weiterentwicklung wurde jedoch nicht nur auf Äußerlichkeiten Wert gelegt, auch die inneren Werte erfuhren eine Erneuerung. Ob sich diese Überarbeitung des Erfolgsmodell Z 1000 bezahlt gemacht hat, testete youngbiker.de für euch.

Äußerlich präsentiert sich die neue Z als maskulines Muscle-Bike. Eine breite Lenkstange, rechts und links flankiert von mächtigen Lufteinlässen, erwecken das Bild von mächtiger Leistung. Der nach unten gezogene Line-Beam-Scheinwerfer erinnert an eine Concorde, das schnelleste je geflogene Passagierflugzeug. Die orange-weiße Metalliclackierung, die im Kawa-Slang als "Pearl Stardust White/Candy Burnt Orange" bezeichnet wird, steht im Kontrast zum schwarzen Maschinenblock und verleiht dem Motorrad eine hochwertige Optik. Die deutlich stärkere Tallierung des Tanks im Vergleich zum Vorgänger bietet zwar dem Fahrer ein Mehr an Beinfreiheit geht aber gleichzeit mit einer Reduzierung des Tankinhalts einher. Die zweifarbig geteilte Sitzbank bietet zumindest für den Fahrer ein kleines Maß an Komfort, der weiße Soziussitz hingegen verdient das Attribut Notsitz. Die Optik kennt hier nur eine Message: Form follows function. Die im spitzen Winkel nach hinten geneigte Frontschale und das kurze Heck sorgen für eine weit nach vorne ausfallende Massenzentralisierung. Auch die kurzen Doppelendrohre, schon immer Kennzeichen einer jeden Z 1000, unterstreichen dieses Konzept. Schwarze Gussräder unterstreichen die klare, sportliche Linienführung. Schnörkellos fällt auch das vollständig digitale Instrumentarium aus: Gut ablesbares Drehzahlband, überdimensionierte Geschwindigkeitsanzeige, Balkentankdiagramm, eine kleine Uhr und zwei über handschuhuntaugliche Knöpfe austauschbare Tageskilometerzähler bieten Informationen an. Die Neigung der Anzeige lässt sich in drei unterschiedliche Postionen variieren, - ein wenig Spielerei muss wohl sein.

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