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(wal) Da steht sie nun vor mir, die neue RSV Mille. Verdammt kräftig schaut sie aus, ein eigenständiges Design in Zeiten von Japan-Einheitsbrei der immer zierlicher wird.

Beim ersten Drumherumlaufen weiß man gar nicht wo man hinschauen soll. Die beiden wuchtigen Endtöpfe, die edle serienmäßige Öhlinsgabel mit den radial verschraubten Brembos und den filigranen Felgen sowie die wunderschöne Leichtbau-Gabelbrücke sind echte Eyecatcher und zeigen direkt und ehrlich auf für was die Mille gebaut wurde: Den Rennsport. Deshalb sind auch schon serienmäßig Stahlflexbremsleitungen, ein Lenkungsdämpfer und eine eigens von Aprilia entwickelte Anti-Hopping-Kupplung verbaut. Am nötigen Respekt hapert es also schon mal nicht, pilotiere ich ja sonst nur eine 600er-Luftpumpe. Beim Aufsteigen griff ich dann direkt mal ins Leere bis ich irgendwann weiter vorne die Lenkerstummel in der Hand hatte, bei einer Sitzposition die schon im Stand extrem sportlich aussehen musste.

 

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