Sonntag, 7. Juni 2026, 12:26 UTC+2
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Birdsen
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mit MartinhoRÜG über politik und extreme zu diskutieren ist doch eh sinnlos, da er der linkeste im ganzen forum ist ?!
Der Linkeste? Ich trage doch das Parteibuch einer ganz gewöhnlichen Partei. Meinst du damit jetzt, dass man mit Linken
gar nicht diskutieren kann und sollte?
Lucky Luke kann ich nur beipflichten. Deswegen meinte ich weiter oben ja auch, dass der Vergleich zwischen NS-Regime
und DDR-Regime etwas hinkt, auch wenn es ein paar Gemeinsamkeiten gibt.
Hat eigentlich jemand gestern das "Wunder von Berlin" geguckt? Was haltet ihr von dem Film?
Mich schockt eher, dass so ein dreckiger Populist wie Koch trotzdem noch knapp die Wahl gewinnen konnte.
wär ich kommunistenanhänger würd ich das auch sagen Selbstverständlich war ich wählen. Ich nehm Koch seine Kampagne auch etwas übel, obwohl er mit manchen was er gesagt hat, wofür er auch die Unterstützung von Merkel bekommen hat, gar nicht so Unrecht hat. Nur die Herangehensweise war eben zu emotional und manche Vorschläge viel zu undurchdacht und nutzlos. Dass die linken Parteien auf Kochs Äußerungen sofort den Tabu-Joker gezogen haben und Koch als Rassist dargestellt haben, ist im Wahlkampf zwar nachvollziehbar, die Art wie sie ihm das Wort im Mund rumgedreht haben, sagt aber auch einiges aus. Ob Koch es verdient hat, weiterhin Ministerpräsident zu bleiben ist für mich auch fraglich, aber zur Zeit gibt es keinerlei auch nur annähernd akzeptable Alternative in Hessen!Mich schockt eher, dass so ein dreckiger Populist wie Koch trotzdem noch knapp die Wahl gewinnen konnte.
LordKugelfisch, warst du denn wählen?
Zitat
Ganz aktuell hat der Direktkandidat der Linken im Lahn-Dill-Kreis, Karl-Klaus Sieloff, davor gewarnt, seine Partei zu wählen, und deutlich benannt, wes Geistes Kind sich in Hessen anschicke, mit der Ypsilanti-SPD zu paktieren: In seinem Kreisverband hätten inzwischen "unverbesserliche Alt-Kommunisten" das Sagen. Sieloff wörtlich: "Wir haben in Hessen jetzt eine Kaderorganisation, die jede unliebsame Diskussion abwürgt." Hinter dem Parteiprogramm stünden "Sektierer, die von der untergegangenen DDR träumen"
Zitat
Tatsächlich weisen in der hessischen Linkspartei eine Reihe von Listen- und Direktkandidaten für die Wahlen zum hessischen Landtag Verbindungen zum politischen Spektrum der äußersten Linken auf: Barbara Cárdenas, auf Listenplatz Nr. 5 platziert, gehörte in den 1970er Jahren dem marxistischen Studentenbund Spartakus und in den 1980er Jahren der DKP an. Karin Masche, Listenplatz 11 und Direktkandidatin in Fulda, war ebenfalls DKP-Mitglied. Konstantinos Papoutsakis, Listenplatz 12, war Mitglied der Kämpferischen Sozialistischen Partei Griechenlands. Hartmut Bohrer, Direktkandidat in Wiesbaden, war Spartakus- und DKP-Mitglied. Volker Kaphingst, Kandidat in Schwalm-Eder, war ebenso DKP-Mitglied wie Horst Zanger, Kandidat in Hersfeld-Rotenburg und Dietmar Schnell, Direktkandidat in Vogelsberg
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Mich schockt eher, dass so ein dreckiger Populist wie Koch trotzdem noch knapp die Wahl gewinnen konnte.
genauwär ich kommunistenanhänger würd ich das auch sagen
Dann würde ich gern
Zitat
Willst du mich jetzt in die Ecke der Partei "Die Linke" drücken? Du bist da auf dem Holzweg.
Naja Spass bei Seite, mit der SPD kann man normalerweise wenigstens vernünftig zusammenarbeiten, auch wenn die Meinungen auseinandergehen. Was bei der hessischen Landtagswahl die Gemüter so hochgekocht hat, war, dass Koch eben zum sehr konservativen Flügel der CDU gehört, dabei äußerst aggressiv spricht und Ypsilanti auf der anderen Seite ne absolut weltfremde Sozialromatnikerin ist, die mit ihren Ideen weitaus besser bei den Linken aufgehoben wäre. Außerdem hat sie sich in einigen Reden als nicht die aller Hellste erwiesen...
Zitat
Deine "Neuigkeiten" über diese Partei sind doch nun wirklich kein Insiderwissen mehr,
allerdings zweifle ich an den 80 Prozent ehemaligen SED-Aktiven. Erstens gibt es mittlerweile
genug "Westler" in der Partei und zweitens auch genügend junge Menschen, die mit der SED
gar nichts zu schaffen gehabt haben können.
Zitat
Du selbst sprichst von "Wort im Munde umdrehen", wenn es um Koch geht, aber tust es, wenn
es um "Die Linke" geht, selbst. Mit dem "gesellschaftlichen Mehrheit" ist zweifellos die Mehrheit
aller linken Parteien zusammen gemeint - willst du das nach mathematischen Regeln bestreiten?
Meine Aussage bleibt die selbe. Worauf ich hinaus will, ist, dass es zur Zeit 4 Möglichkeiten auf eine Koalition gibt und nur eine einzige davon, eine die von Anfang an ausgeschlossen war, beinhaltet die Linke und diese Möglichkeit haben sie als "gesellschaftliche Mehrheit" bezeichnet, obwohl die CDU die stärkste Partei war am Ende und obwohl die SPD jede Zusammenarbeit, auch auf Landesebene, von vorherein abgelehnt hat. Dass das rechtlich zugelassen wäre streite ich ja gar nicht ab, aber es sagt eben viel darüber aus wie die Leute ticken bei den Linken, genau wie auch Schröder der sich bei verlorener Wahl zum Sieger erklärt hat und genau wie Ypsilanti sich als Siegerin erklärt hat, bevor das Ergebnis überhaupt feststand (und die CDU noch vorbeigezogen ist!!)
Zitat
Ob die Parteimitglieder nun ehemals in kommunistischen Gruppierungen tätig waren oder ob
ein Kreisverband von "unverbesserlichen Altkommunisten" geleitet wird, ist doch völlig egal.
Sobald die mal in einer Regierungskoalition arbeiten, ist die Utopie (bzw. dieses Ideal) schnell
über den Haufen geworfen und sie nähern sich mehr und mehr der SPD an. Mit den Grünen war
es doch nicht anders. Von den Hardcore-Fundis sind sie größtenteils durch die Zeit als Regierungs-
partei zu Realos geworden, auch wenn viele immer noch fälschlicherweise Blumenkinder mit der
Partei assoziieren, die mit Häkelgarn, Wollsocken und Jesuslatschen ins Parlament gehen.
Eigentlich sind die meisten Wähler der Linken doch nur frustrierte SPD-Wähler (Protest), also
hört auf mit euren Kommunismus-Weltuntergangsszenarien...
In der DDR war jeder Vierte bis Dritte in irgendeiner Weise mit der Stasi verwickelt und alle, die
es zu etwas bringen wollten, waren auch SED-Mitglied oder in irgendeiner anderen linientreuen
Organisation - Mitläufer eben. Willst du diesen Menschen das immer noch vorwerfen? In der BRD
durften damals viele NS-Täter ungestraft ihre Positionen behalten - darüber regt sich auch scheinbar
niemand auf.
Zitat
Und klär mich bitte mal auf, wie die Linken dem Koch angeblich das Wort im Munde umgedreht haben.
(Tut mir leid, ich wohne weit weg von Hessen.) Soweit ich es mitbekommen habe, war es ganz einfach
von beiden Seiten eine Schlammschlacht wie man es von Wahlkämpfen kennt.
Zitat
Deiner Meinung nach sind also die Linken Populisten, Koch aber nicht?Dann würde ich gern
mal wissen, wo sich der linke Populismus zeigt.
edit: und eben das was ich an Beispielen aufgezählt hab im Gegensatz zu dem Fakt, dass es auch die linken Politiker so richtig gut gehen lassen (Privatschulen für Ypsilantis kinder, Lafontaines Bonzenanwesen etc. da gibts auch unzählige Beispiele). Sie predigen Wasser und trinken Wein. Die bürgerlichen Parteien stehen wenigstens dazu, dass es immer Unterschiede in der Gesellschaft geben wird (fließend, das Zweiklassengelaber ist auch wieder so ne Propagandasache). Die Linken versprechen alles auf der Stelle ganz ganz anders und viel besser zu machen und wenn sie dann tatsächlich mal eine Regierung bilden sind sie nach spätestens der zweiten Amtszeit wieder weg vom Fenster und die CDU darf wieder reparieren und sich anhören wie schlecht es Deutschland geht... (Beispiel Rot-Grün unter Schröder, die Hessen-SPD vor Koch etc. pp). Unter der CDU wird nicht von einem Tag auf den anderen alles besser so wie es viele sich wünschen würden, aber der Gedanke ist eben unrealistisch, dafür gibt es bei der CDU aber auf lange Sicht einen sicheren Aufstieg, der nachhaltig und zuverlässig ist. Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »LordKugelfisch« (31. Januar 2008, 13:41)