ich kann jetzt nur aus erzählungen von uni-studenten berichten, ich selbst bin allerdings auf der fh (product engineering/wirtschaftsingenieurwesen). wenn ich hier über die uni rede, dann meine ich die unis stuttgart und tübingen und wenn ich über die fh rede, dann rede ich von furtwangen (kaff im schwarzwald).
uni: alles in eigenverantwortung besorgen, lernen, organisieren. die vorlesungen sind überfüllt und die profs haben größtenteils keinen bock und kein pädagogisches talent. keiner sagt dir so richtig, wo's lang geht, aber man hat sehr viel gestaltungsspielraum. unis sind meistens riesig, übervoll mit studenten und relativ anonym (kann aber auch bei fhs passieren) --> was für leute, die sich sehr gut im griff haben, sehr motiviert sind und die den überblick über das chaos behalten. momentan wird der abschluss noch besser angesehen, aber das ändert sich hoffentlich bald.
fh: fester stundenplan, alle nötigen materialien im direkten zugriff, alle profs sind hilfsbereit und bemüht (trotzdem sind manche pädagogisch schlecht, aber bei 30 leuten in der vorlesung sind sie wenigstens nicht frustriert), die kurse sind klein, die ausstattung ist mehr als gut und man kennt eigentlich alle leute. außerdem sind schon alle fhs auf das neue internationale system von bachelor und master umgestellt. wenn die unis später nachziehen, gibt es keinen unterschied mehr in den abschlüssen.
so, ganz objektiv war das nicht, aber für einen objektiven vergleich würde ich dir am ehesten den studienführer von "die zeit" empfehlen. zwei unis kenne ich halt vom hörensagen und von furtwangen bin ich wohl ziemlich voreingenommen (bis auf den status des 10000-seelen-kuhkaffs ist hier alles erste sahne!!!). leider gibt's hier keinen maschinenbau (vllt in villingen-schwenningen, das gehört auch zu der hiesigen fh), aber laut "die zeit" ist furtwangen die nummer eins, jedenfalls für meinen studiengang. und das zu recht...
ich versteh leute nicht, die auf die uni gehen
@ almi: laut einer freundin von mir macht maschinenbau ziemlich spaß, ist aber auch sehr happig (sie studiert auf der uni und war in den naturwissenschaften immer durchschnittlich). wie dein abi gelaufen ist und wie engagiert du im gymnasium gelernt hast, ist relativ irrelevant. auf der schule lernt man hauptsächlich 13 jahre lang scheiße. im studium interessierst du dich für den stoff (wenn nicht: studiengang wechseln), da geht das lernen viel leichter von der hand. noch ein vorteil von der fh: hier lernt man alles von grund auf, da hier auch leute ohne hochgestochene bildung studieren können. ich habe bisher eigentlich außer den grundrechenarten und standardwissen in deutsch nichts gebraucht. vorwissen (egal ob aus ausbildung, abitur oder sonstwoher) macht das ganze natürlich leichter. und jetzt sind wir schon wieder bei einem vorteil der fh angelangt: hier treffen die unterschiedlichsten menschen mit ihrem unterschiedlichen wissen aufeinander. irgendwer kann dir ein bestimmtes thema immer erklären. auf der uni haben alle abitur und vielleicht manche noch eine ausbildung. in gewisser hinsicht wissens-inzucht
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