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Der AM Führerschein kann mit 16 Jahren und in einigen Bundesländern und in Österreich mit 15 Jahren erworben werden. In der Führerscheinklasse B (Autoführerschein) ist er bereits enthalten. Die Führerscheinklasse AM berechtigt zum Führen von Kleinkrafträdern/Mopeds mit max. 50ccm.

 

Zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit gibt es 3 Regelungen:

 

→ Kleinkrafträder/Mopeds die nach 2002 erstmals zugelassen wurden, dürfen eine max. Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h haben.

 

→ Kleinkrafträder/Mopeds die vor dem 31.12.2001 erstmals zugelassen wurden, dürfen eine max. Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h haben.

 

→ Kleinkrafträder/Mopeds die vor dem 28. Februar 1992 erstmals zugelassen wurden, dürfen eine max. Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h haben (siehe DDR-Recht).

 

Was unterscheidet ein 50ccm Schaltmoped von einem Roller?


(c) Dein Motorradratgeber

Ein 50ccm Schaltmoped ist vom Grundprinzip so aufgebaut wie ein hubraumstärkeres Motorrad. Obwohl Roller und 50ccm Schaltmopeds von der Leistung etwa gleich stark (etwa 2-4 PS) und gleich schnell sind, gibt es doch einige Unterschiede. Roller besitzen in den meisten Fällen folgende Eigenschaften:

 

➢ eine Variomatik (stufenloses Getriebe)

➢ ein Helmfach

➢ einen bequemen Sitz

➢ einen geringen Verbrauch (von etwa 2-3l pro 100km)

 

Somit ist ein Roller ein günstiges Fortbewegungsmittel, das einen gewissen Komfort bietet und Stauraum für kleine Einkäufe hat.

 

Wie man auf obigem Bild sehen kann, ist der Unterschied zu einer 125er nicht wirklich groß. Wie auch bei Motorrädern gibt es auch im 50ccm Segment verschiedene Bauarten:

 

➢ Supersportler, z. B. die Aprilia RS 50

➢ Naked Bike, z. B. Derbi GPR 50 nude

➢ Enduro, z. B. Beta RR 50

➢ Supermoto, z. B. Yamaha DT 50r SM

 

Es gibt dazuhin noch Monkey Bikes (wie die Honda Dax) und Chopper z. B. von Johnny Pag.

Welche Vorteile hat ein 50ccm Schaltmoped?


Ein 50ccm Schaltmoped hat einige Vorteile wie z. B.

 

Das Fahrgefühl

Trotz der geringen Leistung macht es wirklich Spaß die Gänge durchzuschalten und das motorradähnliche Gefühl zu genießen. Das Fahren an sich ähnelt Roller kaum, von der ähnlichen Leistung abgesehen.

 

Das geringe Gewicht

50ccm Schaltmopeds wiegen teilweise nur sehr leichte 80-100kg.

 

Das üben für den Aufstieg auf die Klasse A1, A2 oder A (je nach Alter)

Gerade am Anfang kann es durchaus Sinn machen sich eine 50er anzuschaffen, da man sich schon mal an das Schalten, an die Kupplung und an das Fahren mit einem Motorrad gewöhnen kann.

 

Einfache Technik, an der man selbst viel ausprobieren kann

Aufgrund der einfachen Technik kann man sehr viele Dinge selbst ohne viel Know-How erledigen, wie z. B. das Einstellen des Vergasers, den Ausbau von Krümmer, Auspuffanlage und Co.

 

Welche Technik steckt hinter den meisten 50ccm Schaltmopeds


Die meisten 50ccm Schaltmopeds sind 2 Takter und besitzen einen Vergaser (also keine Einspritzung). Die 2 weitverbreitesten Motoren sind der Minarelli am6 und der D50b0. Diese Motoren gelten als standfest, zuverlässig und tuningfreundlich. Die Technik als solche ist sehr einfach, was das Schrauben und Einstellen am Motor/Vergaser recht einfach macht. Die meisten Schaltmopeds verfügen über ein 5- oder 6-Gang Schaltgetriebe und sind entweder wasser- oder luftgekühlt (bei alten Modellen).

 

Für wen ist ein 50ccm Schaltmoped gut geeignet?


Wenn du trotz des AM Führerscheins erste Erfahrungen im Motorradfahren sammeln willst, wenn du es magst selbst zu schalten, ab und zu abseits der Straßen fahren willst (Enduro oder Supermoto) und dir die motorradähnliche Optik gefällt, bietet sich ein 50cm³-Schaltmoped durchaus an. Wenn du stattdessen eher Stauraum willst, bequem in der Stadt fahren willst und nicht wirklich Lust hast selbst zu schalten, ist ein 50ccm Roller wohl die bessere Wahl.

 

Wenn du mehr zum Thema 50ccm Schaltmoped wissen willst, kommst du hier zum

AM Führerschein Blogartikel mit weiteren Infos zu den Unterschieden der jeweiligen Modellarten. Wenn du dich einfach nur für das Thema Motorrad interessierst, kommst du hier zum Motorradratgeber.

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