Home > Berichte & Tests > Rund ums Motorrad > Motorradtour: Tipps für die Planung

Der Fahrtwind um die Nase, die Sonne im Rücken und dem Freiheitsgefühl entgegen – Motorradfahren ist ein ganz besonderes Erlebnis und steht für viele im Sommer an der Tagesordnung. Besonders mehrtägige Touren im In- oder Ausland sind bei vielen Motorradliebhabern beliebt, da es oft einfach nicht ausreicht, nur für kurze Zeit auf der Maschine zu sitzen. Damit die Tour allerdings nicht zu stressig wird, haben wir im folgenden Beitrag ein paar Tipps zusammengefasst, die jeder Motorradfahrer unbedingt bei längeren Strecken beachten sollte.

 

Egal ob Strand, Städteurlaub oder auf dem Highway – mit einer stylischen Harley-Davidson oder einer klassischen Enduro wird jeder Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mit nur wenig Gepäck können Motorradfahrer ihre Urlaubsregion nach Lust und Laune wechseln und die allerschönsten Streckenabschnitte alleine oder mit Freunden genießen.

 

 

Planung ist das A und O


Wer mit seinem Motorrad eine längere Tour fahren möchte, sollte diese natürlich ausreichend planen. Selbstverständlich muss der Motorradfahrer die Maschine vor der Reise ausreichend überprüfen. Ein gründlicher Check ist also unbedingt notwendig, vielleicht sogar in einer Werkstatt. Zusätzlich ist es empfehlenswert, die Federung des Motorrads anzupassen. Wer nämlich viel Gepäck oder einen Beifahrer mitnimmt, sollte darauf achten, dass die Federung härter eingestellt ist. Dies verhindert, dass das Motorrad zu tief absinkt.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Urlaubsziel: Motorradfahrer sollten sich also die Frage stellen, in welchem Land die Tour stattfinden soll und ob die jeweiligen Länder bestimmte Präferenzen und Routen aufweisen, die möglicherweise günstiger ausfallen. Denn bei einer Motorradreise in Afrika liegt der Fokus selbstverständlich woanders, als beispielsweise bei einer Tour durch Australien. So müssen nicht nur die Gegebenheiten der Straße berücksichtigt werden, sondern auch das allgemeine Klima und die Strecke selbst. Auch etwaige Einreisebestimmungen in Nicht-EU-Länder sollten im Vorfeld beachtet werden.

 

Abgesehen davon sollten Motorradfahrer sich auch Gedanken über Übernachtungsmöglichkeiten machen. Ob Bed-and-Breakfast, Hotel oder doch ein Campingplatz müssen Motorradfahrer selbst entscheiden. Idealerweise werden diese auch auf einer Karte markiert.

 

Nicht vergessen: Die Ausrüstung


Bei längeren Touren steht natürlich auch die Frage des Gepäcks an. Egal auf welcher Route, Motorradfahrer sollten immer darauf achten, genügend Wasser zum Trinken griffbereit zu haben.

 

Neben einer kompletten Schutzkleidung, die auf ihre Wetterfestigkeit geprüft wird, ist es außerdem wichtig, den Helm auf etwaige Kratzer und Dellen zu untersuchen und diesen, wenn notwendig, auszutauschen. Empfehlenswert für lange Touren sind Integralhelme, da diese sehr gut gedämmt und bei Regen und Kälte besonders standhaft sind. Aber auch Klapphelme eignen sich für Touren gut, es hängt aber grundsätzlich davon ab, welche Strecke gewählt wird.

 

Zwar sehen Satteltaschen und Gepäckkoffer nicht unbedingt sehr schön aus, sie sind aber während langer Fahrten ein sinnvoller Stauraum. So müssen Motorradfahrer während ihrer Tour nicht auf Komfort und mögliche zusätzliche Ausrüstung verzichten.

 

Je nach Tour könnten auch wetterfeste Navigationsgeräte sowie Lenkerhalterungen für Motorräder dabei helfen, sich auf der jeweiligen Strecke nicht zu verirren. Wer sich mit Navigationsgeräten nicht anfreunden kann, sollte alternativ etwaiges Kartenmaterial mitnehmen oder seine Strecke auf Google Maps checken.

 

Fahren im Konvoi


Ganz wichtig ist es, den Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Fahrzeugen einzuhalten. Dies gilt besonders bei stark befahrenen Straßen. Führende Fahrzeuge sollten daher immer so abbiegen, dass dies auch für die allerletzten in der Gruppe sichtbar ist.

 

Sollte es dennoch zu einer Trennung der Gruppenmitglieder kommen, sollte zuvor besprochen werden, dass die vorderen Fahrer kurz anhalten, damit die anderen wieder aufschließen können. Für Notfälle sollte auch eine Handynummer ausgetauscht werden. Weitere Tipps für das richtige Motorradfahren in der Gruppe findest du hier.

 

 

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