Home > Berichte & Tests > Rennsport > Einführung: Welche Rennsportserien gibt es bei Motorrädern?

(c) Mario Wallisch

Nicht nur der Autorennsport erfreut sich bei Menschen aller Altersklassen großer Beliebtheit. Hinter Formel 1 und Ko wird manchmal sogar vergessen, dass es noch andere schnelle Gefährte gibt, auf welchen man Rennsport betreiben kann. So sind es vor allem die Motorräder, die es bereits den kleinsten antun. Auch hier werden ähnlich wie bei Autorennen auch, verschiedene Rundkurse ausgefahren, die in den unterschiedlichsten Rennserien beheimatet sind.

Wer regelt den Motorsport?


Wie bei allen anderen professionellen Sportarten auch, gibt es auch beim Motorradsport verschiedene Verbände und Organisationen, die die Regularien festlegen. Hier gibt es sowohl nationale auch internationale Institutionen. Für den weltweiten Motorradsport zeichnet zum Beispiel die FIM, die Féderation Internationale de Motocyclisme verantwortlich. Auf europäischer Ebene ist die Union Europeénne de Motocyclisme, die UEM der richtige Ansprechpartner.

Die verschiedenen Serien


Rennserien werden im Motorradsport sowohl auf nationaler Ebene als auch auf europäischer und internationaler, also weltweiter Ebene angeboten. Es handelt sich zumeist um Rundkurse, die über eine gewisse Rundenzahl befahren werden müssen. Die Fahrt auf dem Bike kann dabei über befestigte Straßen führen, es gibt jedoch auch Rennsportserien, die über unebenes Gelände führen.

Nationale Meisterschaften im Motorradrennsport


Ebene an. Man sollte zu Beginn seiner Motorradkarriere auch darauf achten, dass man das Führen dieses Fahrzeugs, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten erst noch erlernen muss. Daher sollte man sich für ebene Kurse entscheiden. Nationale Rennserien gibt es hier beinahe in jedem Land. In Deutschland werden zum Beispiel die deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaften ausgefahren. Es handelt sich hierbei zwar um eine kleinere Rennserie, wer dort jedoch Erfolge verbuchen kann, kann irgendwann auch an internationalen Rennserien teilnehmen. Nationale Straßenmeisterschaften für Motorräder werden auch in den Ländern Belgien, Österreich, England, den Niederlanden, Italien, Spanien oder der Schweiz angeboten.

Europäische Rennserien


Motorradrennen im europäischen Sektor gibt es mit vielen Unterbrechungen seit dem Jahre 1924. Erst seit dem Jahr 1981 finden die europäischen Motorradmeisterschaften regelmäßig statt. Hier unterteilen sich die Rennserien in verschiedene Motorradklassen. Wer etwa mit einem Motorrad, welches 1000 cm³ mitbringt teilnimmt, der kann sich für die Rennserie Superstock 1000 qualifizieren. Auch für die etwas kleineren Fahrzeuge gibt es in Europa die richtige Rennserie. Die Teilnahme an einer Supersport 600 Serie, eignet sich für Fahrer von 600 cm³ Motorrädern. Außerdem gibt es in Europa die Serie Moto3, an welcher alle Fahrer mit einem Motorrad mit bis zu 250 cm³ teilnehmen dürfen.

Internationale Rennserien


Die wohl bekanntesten Rennserien gibt es natürlich auf internationaler Ebene. Den meisten ist die jährlich ausgetragene Rennserie MotoGP sicher ein Begriff. Hier finden während der warmen Jahreszeiten im zweiwöchigen Rhythmus Rennen über die halbe Welt verteilt statt. Gefahren wird auch hier wieder in unterschiedlichen Fahrzeugklassen, damit möglichst viele Motorradbesitzer daran teilnehmen können. Zu den Fahrzeugklassen, die für die Teilnahme an

der Serie MotoGP infrage kommen, gehören Motorräder, in den Klassen bis zu 250 cm³, 125 cm³ oder 500 cm³. Weitere Wettbewerbe die ambitionierten Motorradfahrern international zur Verfügung stehen, sind natürlich die Motorrad Weltmeisterschaft, aber auch die Superbike-Weltmeisterschaft lädt regelmäßig Sportler dazu ein, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ergänzend seien noch die internationalen Rennserien Formel 750 oder die Formular TT genannt. In all diesen Rennserien werden die unterschiedlichen Fahrzeugtypen natürlich berücksichtigt.

 

Langstreckenserien im Motorradsport


Ein besonderes Highlight für alle Motorradfans sind die sogenannten Langstreckenrennen. Diese finden zumeist einmal im Jahr statt. Sie haben es jedoch in sich und verlangen dem Rennfahrer einiges ab. Schließlich geht es darum, das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum sicher und schnell ans Ziel zu führen. Auch werden diese Formate oftmals im Fernsehen übertragen und ziehen dort nicht weniger Zuschauer in ihren Bann als vor Ort an den Rennstrecken. Zu den berühmtesten Langstreckenrennen im Motorradsport zählen unter anderem die 8 Stunden von Suzuka, die im Herzen der japanischen Metropole ausgefahren werden. Auch in Europa gibt es ein paar Langstreckenrennen für den Motorsport. Bekannt dürften hier die 24 Stunden von Le Mans oder Bol D’Or sein. Auch in der belgischen Stadt Lüttich findet ein 24 Stunden dauerndes Motorradrennen statt.

Rennen ohne Weltmeisterschaftsambitionen


Natürlich gibt es weltweit auch einige Rennen, die keinen Weltmeisterschaftsstatus inne haben. Bei diesen Rennen werden zwar auch Preise ausgelobt, sie helfen dem Fahrer jedoch nicht dabei, sich für Rennserien, die einen Weltmeisterschaftsstatus besitzen zu qualifizieren. Besonders bekannt und beliebt ist in diesem Bereich die Rennserie Daytona 200.

Motorradrennen auf der Straße


Neben den großen Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene gibt es auf der ganzen Welt noch zahlreiche Straßenrennen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dies sind dann auch diejenigen Rennserien, die aus einem anfangs ambitionierten Motorradfahrer einen echten Rennsportler machen. Straßenrennen werden nicht nur auf allen Kontinenten angeboten, sie gelten auch für die verschiedenen gängigen Fahrzeugklassen. Revolutionär sind die verschiedenen Rennserien auf der Straße auch, weil sie Elektromotorräder mit in den Wettkampf einbeziehen. Zu den berühmtesten Straßenrennen auf internationaler Ebene zählen beispielsweise die Rennserie Isle of Man TT, die auf dem Snaefell Mountain Course ausgefahren wird oder der Macau Grand Prix.

Rennserien auf dem Gelände


Geübte Motorradsportler, die es auch gerne mal gewagter mögen, kommen bei den Rennserien, die auf freiem Gelände angeboten werden auf ihre Kosten. Hierunter fallen auch verschiedene Ausübungsmöglichkeiten des Motorradsports, wie Motocross oder der Endurosport. Auch wird regelmäßig das sogenannte Trial auf dem Gelände ausgefahren. Für die besonders mutigen Rennfahrer gibt es die Meisterschaften im Hill Climbing, bei welchen allerdings kein Weltmeistertitel ausgefahren wird. Der ADAC Sx-Cup ist ein bekanntes Beispiel hierfür.

 

Wer sich nun dazu entschließt, Motorradrennfahrer zu werden, der muss sich erst einmal entscheiden. Schließlich gibt es nicht nur Unterscheide bei den Fahrzeugen, sondern auch ziemlich viele Rennserien. Um sich für die richtige entscheiden zu können, lassen sich zunächst einmal Erfahrungen auf theoretischer Ebene sammeln. Auf Wettanbietererfahrungen.com lassen sich erste Erfahrungen sammeln und man kann schon einmal rein schnuppern, worum es beim Motorradsport eigentlich geht.

 

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