Home > Berichte & Tests > Rund ums Motorrad > Zwei Systeme für größtmögliche Sicherheit

Motorradvergnügen hat zahlreiche Gesichter: Kurvenjagden, Offroadspaß oder der Aufbruch in neue Welten. Daneben nutzen nicht wenige das beliebte Einspurfahrzeug im Alltag, um zum Job oder in die Uni zu kommen. Sicherheit auf allen Wegen beginnt sowohl im Freizeit- als auch im Alltagsbereich an der gleichen Stelle: im Kopf des Fahrers. Fahrer (oder Fahrerinnen!) sind ausschlaggebend für den sicheren Zustand des Motorrads, die eigene körperliche und mentale Fitness sowie das Zusammenwirken der kommunizierenden Systeme, die aus einfacher Mobilität ein faszinierendes Lebensgefühl machen. Sicheres Motorradfahren hängt zum großen Teil davon ab, dass Fahrzeugbeherrschung und technische Hilfssysteme sich zu einem sicheren Gesamtsystem vereinen.

Fit fahren


(c) Markus Jahn

Die eigene körperliche Leistungsfähigkeit ist ebenso wie die Konzentrationsfähigkeit ein grundlegender Bestandteil des "Fahrsystems Motorrad". Schon kleine Fahrfehler können auf dem Motorrad fatale Folgen haben. Deshalb sollte man es sich gut überlegen, mit Stress oder angeschlagener Gesundheit überhaupt auf das Motorrad zu steigen. Zumindest längere Touren oder anstrengende Überlandfahrten sind keine gute Idee, wenn der Fahrer sich körperlich und mental nicht voll auf der Höhe fühlt.

 

Schon in der Fahrschule haben alle Motorradfahrer den zentralen Wert der Blickführung zum Erreichen einer sauberen Kurvenlinie gelernt. Im Motorradalltag hilft es, sich diesen Faktor und die damit verbundenen Mechanismen immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Kleine Fahrübungen, Bremsmanöver und Fahren auf ungewohnten Untergründen verbessern die Fahrsicherheit, stärken das Verständnis für das Motorrad und schaffen Ressourcen für den unvorhergesehenen Ernstfall.

 

Neben dem reflektierten Blick auf die eigenen Fähigkeiten ist eine regelmäßige Teilnahme an Fahrtrainings, die für verschiedene Könnensstufen angeboten werden, ein Beitrag für den lange sicheren Motorradfahrspaß. Hierbei werden unter Anleitung Techniken geübt, die zusammen mit technischen Sicherheitssystemen ein Maximum an Sturzprävention erreichen.

Regelmäßiger Motorradcheck


Fahrsicherheitssysteme wie ABS und ASC bieten einen deutlichen Gewinn für die Sicherheit beim Motorradfahren. Aber auch Pflege und Wartung häufig genutzter Fahrzeugsysteme (Reifen, Bremsen, Kette) sind ein zentraler Beitrag zur Fahrsicherheit. Mit wenig Aufwand können vor dem Fahrtantritt oder beim Tankstopp einfache Sichtkontrollen durchgeführt werden. Besonders der richtige Reifenluftdruck bedarf der regelmäßigen Überprüfung und ist leicht an die Beladung und die geplante Fahrstrecke anzupassen. Einen guten Überblick über die anfallenden Wartungsarbeiten des eigenen Motorrads liefert im Regelfall das Serviceheft des Herstellers; darin finden sich zudem Empfehlungen für Schmiermittel und Öle, die helfen, eine optimale Qualität und damit einen hohen Sicherheitsstandard zu erhalten.

Auf Touren kommen mit guter Vorbereitung


Für Reisen und längere Tagestouren ist die guten Vorbereitung unabdingbar. Eine sorgfältige Streckenausarbeitung, ausreichend Proviant für zwischendurch und natürlich ein aufgeladener Akku im Mobiltelefon gehören zur Tourenpräparation. Damit der Tag ungetrübtes Motorradvergnügen bereithält, ist zu empfehlen für alle Fälle vorbereitet zu sein. Anders als im Auto sind Warnweste und Erste-Hilfe-Paket nicht vorgeschrieben. Sie gehören für viele Motorradfahrer aber zum guten Ton und in fast allen modernen Motorrädern finden sich Ablagefächer, in denen sich diese im Zweifelsfall lebensrettenden Verbandkästen verstauen lassen.

Fazit


Das Motorrad kann mit Sicherheit Fahrspaß bieten. Allerdings sind Mensch und Maschine wichtige Parameter, die zu gleichen Teilen im Fokus bleiben sollten. Hundertprozentige Sicherheit kann es auch bei vollständiger Beachtung dieser einfachen Regel nicht geben. Deswegen sollten Motorradfahrer sich immer ergänzend daran erinnern, dass um sie herum immer wieder Verkehrsteilnehmer anzutreffen sein werden, die mit Umsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme nichts zu tun haben wollen. Darum: gerade bei dichtem Verkehr kommt defensive Fahrweise gut an!

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