Die Luftfilter für Motorräder säubern die Luft, welche in den Motor eintritt. Sie unterbinden, dass kleinste Schleifpartikel in den Motor eintreten und verringern dadurch das Risiko für einen frühzeitigen Verschleiß.

Die unterschiedlichen Arten der Luftfilter für Motorräder

Je nach dem Material:

  • Papier. Meistens sind sie recht günstig. Sie eignen sich nicht für Fahrzeuge, welche oft auf staubigen Straßen gefahren werden. Die Lebensdauer unterscheidet sich je nach dem Motorradmodell. Beispielsweise liegt sie bei manchen Motorrädern zwischen 4000 und 8000 km, bei anderen bis zu 24.000 km. Man sollte die Teile alle 6000 bis 8000 km kontrollieren und bei Bedarf ersetzen.
  • Schaumstoff. Sie können eine große Menge von Verunreinigungen einfangen. Oft sind Motorräder, welche in staubigen Gebieten verwendet werden, mit ihnen ausgestattet. Teile von der Art muss man mit einem speziellen Öl imprägnieren. Dabei werden die Wartungsintervalle in dem Fahrzeughandbuch angegeben und liegen häufig bei 2000 bis 10.000 km. Oft geben die Hersteller der mit den Komponenten ausgestatteten Motorräder keine speziellen Wechselintervalle vor, allerdings empfehlen sie, dass der Schaumstoff bei einer Reinigung von dem Filter jedes Mal kontrolliert wird auf Unversehrtheit. Falls es beschädigt ist, dann muss man direkt ein neues Teil installieren.
  • Plissierter Vliesstoff. Häufig werden sie bei einem Tuning von dem Motorrad verwendet, weil sie dessen Dynamik optimieren können. Zudem sind sie mit speziellen Lösungen imprägniert. Man sollte sie alle 4000-5000 km warten lassen. Diese Luftfilter können insgesamt bis zu 250.000 km halten für Motorräder.

Ursachen und Anzeichen für Defekte

  • Verstopfung. Dabei handelt es sich um ein unvermeidliches Ergebnis von einer zu langen Nutzung des Teils. Der Defekt kann durch eine verringerte Motorleistung angezeigt werden, vor allem bei einer Beschleunigung unter mittlere Drehzahlen. Zudem kann bei einem schnellen Drehen von dem Gasgriff im Leerlauf des Motors auch schwarzer Rauch austreten aus dem Abgasrohr. Zudem kann der Kraftstoffverbrauch sich steigern um bis zu 10%
  • Zerrissenes Filterelement. So gelangt Schmutz in den Motor und es kommt zu einem frühzeitigen Verschleiß von den Elementen – vor allem der Kolben. Es kann durch einen laufenden Motor zu Klopfgeräuschen kommen. Ursachen für die Risse ist ein unvorsichtiges Vorgehen bei einer Wartung von der Baugruppe.
  • Verringerte Durchflusskapazität des Papiermaterials. Dies geschieht in der Regel durch Nässe, wenn man durch eine tiefe Pfütze fährt. Sie äußert sich durch einen höheren Luftwiderstand, der zu einem langsameren Ansprechverhalten führt.
  • Dazu kommt es meistens, falls man durch tiefe Pfützen fährt. Dies äußert sich durch einen gesteigerten Luftwiderstand, welcher dann zu einem langsameren Ansprechverhalten führt.

Tipps zur Wartung und zum Austausch der Luftfilter für Motorräder

  • Zur Spülung von den Komponenten ist es erforderlich, spezielle Mittel zu nutzen. Verwenden Sie dazu kein Benzin oder weitere aggressive Chemikalien: Sie haben negative Auswirkungen sich auf das Teil aus.
  • Man sollte das Teil nicht schräg einbauen und das Filterelement sollte zudem möglichst festsitzen.

Austausch des Luftfilters: Welches Werkzeug braucht man?

Man braucht je nach Motorrad unterschiedliches Werkzeug zum Ausbau von dem Luftfilter. Bei einigen Modellen kann es ganz ohne Werkzeug vorgenommen werden, wogegen man bei anderen viel schrauben muss. Wenn das Bordwerkzeug komplett ist, kann man damit sämtliche Teile wie Seitendeckel und Tank abbauen, um dann an den Luftfilterkasten zu gelangen. Man kann das für ein Säubern von dem Luftfilterkasten genutzte Sprühöl auch zu einer Schmierung von Zügen verwenden oder für ein Lösen von festsitzenden Schrauben.

  1. Für einen Ausbau von dem Luftfiltereinsatzes müssen häufig Sitzbank, sowie Tank weichen. Bei einem Abnehmen des Tanks dürfen Sie nicht vergessen, den Benzinhahn zu schließen. Nur bei einem Membran-Benzinhahn ist es nicht erforderlich. Nun den Deckel von dem Luftfilterkasten abschrauben und Luftfiltereinsatz herausnehmen. Einige Luftfilter sind auch von der Seite zugänglich.
  2. Es kann sein, dass ein Schutzgitter vor dem Ansaugkanal montiert ist. Oft aber liegen die Ansaugkanäle frei und man sollte sie nach dem Herausnehmen des Luftfilterkastens mit einem Lappen abdichten, um zu verhindern, dass Schmutz, Schrauben oder andere Kleinteile in den Ansaugkanal eintreten. Vergessen Sie jedoch den Lappen nicht später
  3. Reinigen Sie den Trockenluftfilter immer von innen nach außen. Dies geht am besten mit Pressluft – die gibt an der nächsten Tankstelle. Ansonsten kann man den Luftfiltereinsatz auch mit der Außenseite nach unten gerichtet an einer Tischkante ausklopfen. Allerdings lässt sich dadurch nur der grobe Schmutz entfernen. Alte, komplett verdreckte Luftfilter muss man austauschen.
  4. Reiben Sie das Luftfiltergehäuse mit einem öl benetzten Lappen aus, weil an der Gehäusewand noch zusätzlich Schmutzpartikel hängenbleiben. Vor einem Zusammenbau unbedingt die eventuell zugestopften Ansaugkanäle wieder frei legen. Zudem müssen Sie darauf achten, dass sämtliche Dichtungen an dem Luftfiltergehäuse und an dem Deckel korrekt sitzen.
  5. Bei dem Einbau des gereinigten oder des neuen Luftfilters müssen Sie unbedingt die Einbaurichtung berücksichtigen. Ist das Luftfiltergehäuse wieder zusammengebaut, kontrollieren Sie noch die Ansaugstutzen auf den korrekten Sitz oder eventuelle Risse. Falls der Motor Nebenluft zieht, dann entsteht dadurch eine Abmagerung des Gemischs und es kann zu Motorschäden kommen.
  6. Der häufig gering bemessene Platz unterhalb der Sitzbank für extra Werkzeug oder Lappen kann dazu verleiten, jeden noch so kleinen Stauraum zu nutzen. Dies führt nicht selten zu verstopften Ansaugkanälen und zu einer verzweifelten Fehlersuche. Durch zu wenig Ansaugluft entsteht eine "Überfettung". Die Folge ist ein hoher Benzinverbrauch, sowie eine unwillige Gasannahme.

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