Dass Erwachsene und somit ebenso Eltern begeisterte Motorsport- und im speziellem Motorradfans sind, ist nichts völlig Neues. Wenn der Nachwuchs allerdings ebenfalls für die automobile Action begeistert werden soll, ist das etwas völlig anderes. Schließlich ist der Nachwuchs kein leeres Gefäß, das den eigenen Ansichten entsprechend gefüllt werden kann. Viel mehr gilt es Jungen und Mädchen gleichermaßen behutsam an den Sport heranzuführen. Hierfür gibt es verschiedene Wege.

Clever planen

Zuletzt konnten große Neuigkeiten für Freude unter MotoGP-Fans sorgen. Denn Deutschland ist ab der Saison 2023 Teil der FIM MiniGP World Series. Aufregende und adrenalingeladene Rennen im Bereich der Nachwuchsklassen gibt es folglich auch hierzulande in interessanten Duellen zu sehen. Mit Blick auf den eigenen Nachwuchs eine großartige Gelegenheit, in ihnen das Feuer für den Sport zu entfachen. Denn insbesondere bei der ADAC-Nachwuchsförderung geht es auf der Rundstrecke ordentlich zur Sache.

Für die Freizeitplanung vieler Eltern rückt entsprechend das Freizeit-Event mit besonderer Note in den Fokus. Abseits von Stress und Hektik können Familien richtig geplant mit ihren Jüngsten zusammen grandiose Rennen erleben. Ob es dann am Ende ein Formel-1-Rennen in Österreich wird, der MiniGP oder der Ausflug zur nächsten Kartbahn, spielt für die Kids selten eine Rolle. Alle diese Möglichkeiten bieten ganz eigene Vorzüge.

Etwa kann bei der Formel 1 der Geschwindigkeitsrausch live erlebt werden. Beim MiniGP kämpfen oftmals Kinder im Alter des eigenen Nachwuchses auf beeindruckende Weise um die Plätze und auf der Kartbahn kann vielleicht schon das erste Mal selbst hinter dem Lenkrad gesessen werden. Entsprechend bilden Events wie die genannten eine solide Basis, um Begeisterung auszulösen. Werden Tickets zudem frühzeitig geordert, bleibt ebenso der finanzielle Rahmen überschaubar.

Ab wann sollten Kinder im Motorsport Erfahrungen sammeln?

Wichtig ist, Jungen als auch Mädchen mit auf den Weg zu geben, dass es sich beim Motorsport generell um einen gefährlichen Sport handelt. Folglich muss mit besonderer Achtsamkeit vorgegangen werden. Dabei kommt häufig die Frage auf, ab welchem Alter Kinder erste eigenen Erfahrungen machen sollten. Während beim FIM MiniGP Nachwuchstalente zwischen 10- und 14 Jahren mitmachen können, beginnt das Training oftmals schon deutlich vorher. Erste Schritte können in der ADAC Road Racing Academy gemacht werden. Ein pauschales Alter kann allerdings kaum genannt werden, wobei es im Regelfall zwischen 6 und 14 Jahren liegt.

Ob der Nachwuchs bereit ist, ist schließlich von diversen Faktoren abhängig. Da ist zum einen die körperliche Komponente. Kids sollten das Fahrzeug, das sie nutzen wollen, auch selbst bewegen können. Fehlt die körperliche Kraft oder kommen die Füße bei einer Mini-Enduro noch nicht sicher auf den Boden, ist von einem Einsatz abzusehen. Ebenfalls kann der Kinderarzt zur allgemeinen Eignung im Rahmen der Entscheidungsfindung unterstützen. Eine wesentliche Rolle spielt im Übrigen ebenfalls, wie sich der Einzelne selbst als Verkehrsteilnehmer verhält. Im Endeffekt ist es an den Eltern zu entscheiden, ob der Nachwuchs bereit ist, die ersten Runden zu drehen.

Helm unbedingt anpassen lassen

Auf keinen Fall darf bei Kindern die richtige Ausrüstung fehlen. Im Fokus steht hierbei zwingend der Helm. Nicht nur ist er zentraler Bestandteil des Equipments. Vielmehr muss er bei Kids extra abgestimmt werden. Schließlich darf er nicht zu schwer oder sperrig sein, wodurch sich Probleme für den Kopf und den Nacken ergeben. Hier ist es ebenfalls unumgänglich, diesen nahezu jährlich neu abzustimmen, da die Kleinen schnell wachsen.

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