In Deutschland gibt es rund 17,5 Millionen Motorradführerscheine und gleichzeitig 4,66 Millionen zugelassene Krafträder. Das spricht für die große Beliebtheit auf zwei Rädern schöne Ausfahrten zu machen. Auch wenn es so wirkt, das Motorradfahren ist nicht nur eine Beschäftigung für Biker, sondern kann zum Familienausflug und damit zu einer stärkeren Bindung zwischen Eltern und Kind führen. Nachfolgend erfährst du, was es dabei in der Planung zu berücksichtigen gilt und mit welchen Tipps du dein Kind bei Laune halten kannst.

Vorbereitung ist alles

Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten nehmen ihre Kinder manchmal gerne als Beifahrer auf Motorrädern mit. Ist das Motorrad für zwei Personen ausgelegt, ist dies in der Regel erlaubt. Wichtig ist, dass junge Menschen körperlich und geistig reisefähig sind. Folgende Merkmale sind ausschlaggebend:

  • Das Kind muss Kraft und Ausdauer haben.
  • Das Kind muss den Fußraster erreichen.
  • Das Kind braucht einen passenden Helm und einen Motorradanzug.

Sicherheit ist das Wichtigste bei Motorrädern. Kinder unter 7 Jahren, die Fahrrad fahren, müssen kindgerechte Fahrradabweiser und Schutzkleidung verwenden. Bitte vergewissere Du dich vor der Abreise, dass der Helm deines Kindes richtig eingestellt ist und die Kopf- und Nackenmuskulatur optimal geschützt ist. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht kein Mindestalter für Motorradfahrer vor. Bei der Entscheidung, ob du deine Tochter oder deinen Sohn reisen lassen, kannst du dich vom Wachstum, der Kraft und der Ausdauer deines Kindes leiten lassen. Auch die körperliche Fitness spielt eine entscheidende Rolle für die psychische Entwicklung: Der Nachwuchs muss reif genug sein, um den Anweisungen des Fahrers zu folgen, anstatt sich durch Spiel in Gefahr zu bringen.

Kind und Motorrad - Tipps

Natürlich ist das Fahren auf dem Sozius (hinterer Motorradsitz) spannend für Kinder, solange sie das noch nicht kennen. Wie schafft man es aber, dass die kleinen und großen Kinder noch Lust haben, bei Ausfahrten dabei zu sein? Versuche, folgende Tipps umzusetzen:

  • Nimm doch ein Fernglas für Kinder mit, um bei den Pausen spannende Ausblicke in die Umgebung zu liefern.
  • Plane als längere Pause stets ein interessantes Ausflugsziel in der Umgebung ein – vielleicht einen Tier- oder Freizeitpark?

Solange du diese Tipps berücksichtigst, steht einem Motorradausflug mit Kind und Kegel nicht mehr im Wege.

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