Obwohl in der heutigen Zeit moderne Motorradmotoren schon ziemlich robust und langlebig geworden sind, fallen trotzdem noch hin und wieder Reparaturen an. Da jeder Motorradmotor heute tatsächlich eine Präzisionsmaschine ist, die neben einer hohen Leistungsabgabe auch diverse umwelttechnische Auflagen erfüllen muss, sollte solch eine Instandsetzung zumindest in komplizierten Fällen (bspw. Kolbenfresser) nur ein Profi durchführen. Kleinere Reparaturen hingegen gehen durchaus auch in der Heimwerkstatt.

Hightech Motorenreparatur vom Feinsten

Jeder Mechaniker der sich auf Motoren von Motorrädern spezialisiert hat, sollte dazu einen gut ausgerüsteten Arbeitsplatz zur Verfügung haben. Das fängt bei einer Motorradhebebühne an, die alle Arbeiten wesentlich erleichtert, reicht über ein großzügiges Sortiment an Werkzeugen, Prüfständen und Diagnosegeräten sowie speziellen Maschinen, bis hin zu technischen Hilfsmittel wie Spezialdichtungen (z.B von Hallite oder Garlock PS-Seals), Schmiermitteln und Motorölen. Das Einrichten einer Fachwerkstatt für die Wartung und Instandsetzung von Motorradmotoren erfordert daher einen durchaus beachtlichen Einsatz von finanziellen Mitteln.

 

Instandsetzung bei Profis

Profis wissen genau, was bei einem Motorradmotor zu machen ist. Das beginnt bei einfacheren Wartungsarbeiten wie Ölwechsel, Zündkerzentausch oder der Einstellung von den Ventilen und endet beim Neuaufbau der kompletten Maschine. Normalerweise ist solch eine große Instandsetzung erst nach hohen Laufleistungen notwendig. Dabei gibt es aber, abhängig von der Bauart des Motorradmotors wie auch vom Hersteller des Triebwerks, doch erhebliche Unterschiede. Eine Generalüberholung kann bei einem kleinvolumigen Einzylinder Viertakter Motor (125 bis 250 ccm) schon nach 30.000 bis 50.000 Kilometern Laufleistung notwendig werden, da diese Maschinen, besonders im "Stop and Go" Verkehr, naturgemäß wesentlich stärker beansprucht werden. Moderne Zwei-, Drei- und Vierzylinder Triebwerke können dagegen bei guter Pflege und regelmäßigem Wechsel des Motoröls auch leicht Laufleistungen von 150.000 Kilometern und mehr erreichen. Natürlich ist ein sorgfältiger Umgang mit dem Motor immer eine Grundvoraussetzung für das Erreichen hoher Kilometerstände.

Motorradmotoren-Reparatur nur mit den besten Komponenten

Bei der Reparatur an einem Motorradmotor sollte, soweit es geht, auf originale Ersatzteile zurückgegriffen werden. Damit hat man im Regelfall die Gewähr dass der Teil passt, gemäß der Herstellervorgaben produziert wurde und dadurch äußerst langlebig ist. Trotzdem gibt es auch Situationen wo entweder dieser Originalteil nicht mehr erhältlich ist (z.B. bei alten Motorradmodellen aus Japan oder England) und, wenn das der Fall ist, auch die Montage von gebrauchten Teilen keinen Sinn ergibt. In solchen Fällen sollte auf Teile von Spezialherstellern zurückgegriffen werden. Neben hochwertigen Ersatzteilen ist ein großer Könnens- und Wissensstand zum Thema Motorradmotoren-Reparatur eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Arbeit.

 

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