Home > Berichte & Tests > Rennsport > Dirk Fuhrmann (Trof. Ital.) > Hockenheim 16.-18.09.2011

(c) Nico Schneider

Mit einem traurigen Blick und tränenden Augen fuhr Dirk Fuhrmann, Fahrer des WSC-Neuss Racing Teams/ MSC Porz, zum letzten Rennen nach Hockenheim. "Schade, dass die Saison so schnell vorbei ist. Aber ich freue mich, am Samstagabend mit meinen Fahrerkollegen und meiner Familie zur Abschlussfeier gehen zu können," so Dirk auf dem Hinweg.

 

Recht stressig ging es für den jungen Kölner am Freitag los. Direkt nach der Schule wurde Dirk noch am Schulhof in Bonn eingesammelt und startete direkt nach Hockenheim durch. "Hoffentlich schaffen wir es noch zum freien Training." Doch die Autobahn war relativ frei, so dass Dirk fünf Minuten vor Beginn zur Papierabnahme erschien.

 

Gut gelaunt dreht der Racer seine Runden und hatte kaum Wünsche zur Motorradeinstellung. Der Samstag kam und es hieß frühes aufstehen, denn um 9.00 Uhr begann das erste Zeittraining. Die Fahrbahn war feucht und auch von oben kam der ein oder andere Tropfen noch dazu, doch Dirk fühlte sich wohl und belegte am Ende Platz Platz 22. "Dafür, dass es regnete, bin ich sehr zufrieden. Das Motorrad macht was ich will und auch die feuchte Strecke bereitet mir keine Magenschmerzen." Das zweite Zeittraining in den Mittagsstunden konnte bei trockenen und guten Wetter durchgeführt werden. Dirk konnte seine Zeit aus dem Vorjahr um einige Sekunden verbessern und konnte für das anstehende Rennen Startplatz 23 herausfahren. "Zufrieden ist anders, aber Startreihe 6 lässt den Wunsch nach Punkte realistisch aussehen", so Dirk nach dem Qualifyings.

 

Das Rennen fand bereits am späten Samstagnachmittag bei trockenen Verhältnissen statt. Dirk verpasste den Start und musste die erste Kurve in einem dichten Gedränge passieren. Nach der ersten Runde lag er auf Platz 30, doch aufgeben wollte er nicht. Er kämpfte für jede Position, überholte manchen Fahrerkollegen in waghalsigen Manövern und sah als 25ter die Zielflagge. "Schade, dass es heute beim letzten Rennen nicht mehr für die Punkte gereicht hat, aber aus dem Getümmel nach dem Start kam ich nicht mehr raus und habe so einige wichtige Plätze verloren."

 

Gegen 19.30 Uhr trafen sich alle Fahrer, Familien und Betreuer zur Abschlussfeier des ADAC JuniorCups. Dirk wurde für seine Pressearbeit gelobt und konnte sich in der Jahresendwertung - durch seine eingefahrenen Punkte - im Mittelfeld der 47 eingeschriebenen Fahrer platzieren.

 

"Es war eine erlebnisreiche Saison mit vielen "auf‘s" und "ab‘s" und leider war sie viel zu schnell zu ende. Gerne würde ich jetzt noch einige Rennen im Kalender stehen haben, aber leider ist für dieses Jahr Schluss. Jetzt werde ich mich noch auf den Halbmarathon konzentrieren, den ich zugunsten der Aktion Lichtblicke, laufen werde. Hoffentlich unterstützen mich viele bei meinem Vorhaben, so wie der ADAC München, der auch für meinen Lauf gespendet hat. Danach gilt meine ganze Konzentration meiner Ausbildung zum Zweiradmechatroniker bei BMW in Bonn. Für die kommende Saison habe ich noch nichts geplant, mal schaun……".

 

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