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(c) Dirk Fuhrmann

Bereits am Donnerstagabend kamen wir in den Abendstunden am Hockenheimring an und nutzten das trockene Wetter, um die Hospitality aufzubauen. Ganz besonders gefreut hat mich, dass mein - durch einen Arbeitsunfall an beiden Beinen verletzter - Mechaniker Peter mit zur Rennstrecke gekommen war.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich gut gelaunt in den Freitag starten. In Gruppe 3 war ich als Instruktor unterwegs und in Gruppe 4 konnte ich dem Höchstbietenden der Lichtblicke-Auktion 2015 die Strecke zeigen. Bernd W. hatte noch keine Rennstreckenerfahrung und ließ sich von mir Runde um Runde auf dem Hockenheimring führen. Auch ein kurzer Regenschauer hielt ihn nicht ab, mit mir gemeinsam eine gute Rundenzeit zu erreichen. Beim abendlichen Grillen wurde noch gefachsimpelt, bevor jeder in sein Bett fiel.

 

Vielen Dank an das Motorrad action team für die Bereitstellung des Renntraining-Platzes und an X-Lite für den 802 R, beides ist super in der Lichtblicke-Aktion angekommen.

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Trofeo Italiano. In zwei freien Trainings und zwei Qualifiyings wurde unter den Fahrern die schnellste Runde ermittelt. Mit meiner eingefahrenen Zeit belegte ich nach Ende von Q2 den vierten Startplatz. Bereits am späten Vormittag zeigte sich, dass der Wettergott kein Einsehen hatte. Mal nass, mal trocken, mal Sonne, mal Regen und dann mal alles auf einmal. Für 18:25 Uhr war eigentlich das Rennen angesetzt. Doch die Fahrbahn war an vielen Stellen trocken, an anderen Stellen des Rings stand das Wasser Zentimeter hoch. Da auch in der Trofeo Italiano die Regel "safety first" gilt, wurde das Rennen abgesagt und auf den Sonntag verschoben.

 

Nach einem kurzen warm-up ging es in der Mittagszeit zur Startaufstellung. Es wurde in "fliegender Formation" gestartet. Von Platz 4 aus konnte ich mich bereits nach kurzer Zeit erst auf Platz 3 und dann auf Platz 2 vorarbeiten. Mit meinem Fahrerkollegen "Fliege" leistete ich mir in der Folgezeit harte, aber faire Duelle um den Sieg. Jeder überholte jeden, doch am Ende konnte ich mir doch einen kleinen Vorsprung herausfahren. Als erster sah ich die Zielflagge und war super happy.

 

Das 2. Rennen wurde zwar als "wet-race" deklariert, jedoch war die Fahrbahn so trocken, dass fast alle Fahrer mit Slicks auf die Strecke gingen. Auch hier konnte ich den Abstand zur "Fliege" recht klein halten, verbremste mich kurz vor Schluss jedoch in der Kurve nach Start/Ziel und musste mich geschlagen geben. Mit 20 Punkten und Platz 2 beendete ich mein Wochenende in Hockenheim, einer Strecke, die ich sehr mag und auf der ich gerne unterwegs bin.

 

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