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Kleiner Junge auf Einsatzmaschine (c)JUH Göttingen

Wie setzt sich Ihre Mannschaft eigentlich zusammen? Wie sind Sie qualifiziert?

Zurzeit besteht unsere Crew aus fünf Mann, die das Stauhilfemotorrad in der Ferienzeit und an Feiertagen ehrenamtlich besetzen. Vom Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistent bis hin zum Notarzt finden wir dabei sämtliche rettungsdienstlichen Qualifikationen.

Im Jahr leisten wir mit dieser Besatzung 300 ehrenamtliche Stunden auf dem Motorrad und fahren dabei ca. 10tkm.

 

Sicherlich stellen Sie neben den rettungsdienstlichen Kenntnissen auch besondere Ansprüche an die fahrerische Ausbildung Ihrer Mitarbeiter.

Selbstverständlich. Für alle unsere Mitarbeiter ist ein jährliches Fahrertraining Pflicht. Dies besteht grundsätzlich aus den klassischen Fahrübungen, die man auch aus öffentlichen Trainings kennt.

Zusätzlich fordern wir von unseren Einsatzkräften, dass sie seit mindestens 5 Jahren den Klasse A Führerschein besitzen und mindestens 2 Jahre Fahrerfahrung auf einer Maschine mit mehr als 600ccm aufweisen. Eine Einweisung in die Stauhilfe und die örtlichen Gegebenheit gehört natürlich auch dazu. Hinzu kommen rettungsdienstliche Fortbildungen und regelmäßige Trainings im Umgang mit unserem AED-Gerät.

Was fahren Sie denn nun eigentlich für ein Motorrad?

Bei dem Motorrad handelt es sich um eine BMW R 1150 RT (Bj.2003), die wir im WM-Sommer 2006 bekommen haben. Zuvor war sie bei den Feldjägern der Bundeswehr im Einsatz.

 

Gibt es Unterschiede zu einer Serienmaschine?

Neben den offensichtlichen Änderungen wie der Blaulichtanlage und dem Martinshorn verfügt das Motorrad noch über ein Funkgerät und eine zweite Batterie. Das Funkgerät nutzen wir dabei mittels Headset. Als klassische Behördenmaschine ist die BMW ein 1-Sitzer, besitzt also einen kleinen Stauraum, wo eigentlich der Sozius sitzen sollte.

Man darf dabei nicht vergessen, dass die zusätzliche Ausstattung die Maschine etwas schwerer werden lässt als eine vergleichbare Serienmaschine.

 

Was ist noch an Bord?

In unseren Koffern findet man eine erweiterte Erste-Hilfe Ausstattung, das heißt, neben Verbandmaterial findet sich auch Sauerstoff, Infusionen, Diagnostikmaterial, Beatmungsbeutel und ein AED (Anm.: ein intuitiv zu bedienender Defibrillator). Trinkwasser, Spielzeug und Süßigkeiten haben wir vor allem für Kinder mit an Bord - Straßenkarten für die Erwachsenen.

Matthias Gehrke im Einsatz (c) JUH Göttingen

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