Von: Youngbiker.de

(c) In&motion

SICHERHEIT ENDET NICHT NACH DER AIRBAG-AUSLÖSUNG

Automatische Notrufsysteme, sogenannte E-Call-Lösungen, gehören in der Automobilindustrie inzwischen zum Standard. Moderne Fahrzeuge können nach einem schweren Unfall automatisch professionelle Notrufstellen alarmieren und dabei wichtige Informationen wie Standortdaten oder fahrzeugbezogene Sicherheitsinformationen übermitteln, um Rettungseinsätze zu beschleunigen.

Gemeinsam mit Liberty Rider hat In&motion dieses Prinzip für Motorrad-Airbagsysteme adaptiert. Das Unternehmen gehört zu den ersten und bislang einzigen Anbietern, die das aus der Automobilwelt bekannte E-Call-Prinzip in eine Airbag-Wearable-Technologie für Motorradfahrer integriert haben.

„Ein Airbag schützt in den entscheidenden Millisekunden eines Sturzes, die Emergency Call Funktion in den Minuten danach. Durch die Integration eines professionellen Notrufsystems in unsere Motorrad-Airbags sind unsere Fahrer nach einem Unfall nicht allein. Sturzerkennung, Airbag-Auslösung und Alarmierung von Hilfe werden zu einer nahtlosen Sicherheitskette“, erklärt Pierre-François Tissot, Chief Business Officer bei In&motion.

E-CALL AUS DER AUTOMOBILWELT FÜR MOTORRADFAHRER

Nach einem Motorradunfall zählt oft jede Minute. Doch gerade nach einem Sturz sind Fahrer nicht immer in der Lage, selbst Hilfe zu rufen – etwa weil sie verletzt, orientierungslos oder bewusstlos sind. Genau hier setzt die Emergency Call Funktion von In&motion an, die ab sofort auch für Nutzer mit deutscher Telefonnummer und deutscher Anschrift verfügbar ist.

Die gemeinsam mit Liberty Rider und dem Assistance-Partner IMA Group entwickelte Funktion erweitert das bestehende In&motion Airbagsystem um eine zusätzliche Sicherheitsstufe: Unterstützung nach einer Airbag-Auslösung. Während der Airbag Motorradfahrer im Moment des Aufpralls schützt, kümmert sich die Emergency Call Funktion um die entscheidenden Minuten danach.

Die Emergency Call Funktion ist bereits in Frankreich, Belgien und Italien verfügbar und wird nun auch in Deutschland eingeführt. Darüber hinaus kann das System aktuell in insgesamt zehn Ländern Hilfe organisieren, darunter beispielsweise in Österreich, in der Schweiz, in Spanien oder in Portugal. Motorradfahrer können die Funktion damit nicht nur im Alltag, sondern auch auf Reisen nutzen.

WIE FUNKTIONIERT DIE AUTOMATISCHE NOTRUFFUNKTION?

Wird ein In&motion Airbag ausgelöst, startet automatisch ein Alarmprozess auf dem Smartphone des Fahrers. Während einer zweiminütigen Countdown-Phase kann bestätigt werden, dass alles in Ordnung ist, oder direkt selbst Hilfe angefordert werden. Diese Zeitspanne soll dem Fahrer die Möglichkeit geben, sich nach einem Sturz zu orientieren und seine Situation einzuschätzen.

Bleibt eine Reaktion aus, werden die notwendigen Informationen sowie die Standortdaten an die IMA Group übermittelt, einen professionellen, rund um die Uhr erreichbaren Assistance-Dienst. Anschließend versucht der Servicedienst dreimal, den Fahrer telefonisch zu erreichen, um die Situation einzuschätzen und festzustellen, ob Unterstützung benötigt wird.

Kann kein Kontakt hergestellt werden oder wird Hilfe benötigt, werden Rettungskräfte verständigt und an den Unfallort entsandt. Auch wenn keine medizinische Hilfe erforderlich ist, endet die Unterstützung nicht zwangsläufig dort: Der Service kann beispielsweise auch bei der Organisation eines Abschleppdienstes oder weiterer Assistance-Leistungen unterstützen.

Die Emergency Call Funktion ist für Nutzer der Revolution-Mitgliedschaft kostenlos verfügbar. Nutzer der Classic-Mitgliedschaft können die Funktion als Zusatzoption für 39 € pro Jahr aktivieren. Die Aktivierung erfolgt direkt über die My In&box App.

VON DER STURZERKENNUNG ZUR PROFESSIONELLEN ASSISTANCE

Seit zehn Jahren entwickelt In&motion intelligente Airbag-Technologie auf Basis von Echtzeit-Sturzerkennung und prädiktiven Algorithmen. Mit der Emergency Call Funktion erweitert das Unternehmen diese Technologie nun erstmals um die direkte Verbindung zu professionellen Assistance-Services.

Während klassische Notfallkontakte auf persönliche Erreichbarkeit angewiesen sind, setzt die Emergency Call Funktion auf die Zusammenarbeit mit der IMA Group. Studien zeigen zudem, dass viele Menschen nach einem Unfall froh sind, direkt mit einer geschulten Ansprechperson sprechen zu können: sei es zur Einschätzung der Situation, zur Organisation weiterer Schritte oder zur Koordination notwendiger Hilfeleistungen.

„Ein automatischer Alarm ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, dass daraus schnell die richtige Unterstützung entsteht“, erklärt Pierre-François Tissot, Chief Business Officer bei In&motion.


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