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(c) Markus Jahn

Vorweg ein bisschen was zum Hintergrund. "Project LiveWire" versteht sich als ein Konzept, als nicht abgeschlossener Prototyp der das widerspiegeln soll, was der Hersteller aus zigtausenden Kundenfeedbacks herausgefunden hat. Die konkrete Fragestellung war nicht etwa wie ein Elektromotorrad sein solle, sondern: "Was erwartet ihr von einer elektrischen Harley?" Die LiveWire soll ein Bike sein, das die Wahrnehmung der Marke nach außen verändert, das niemand erwarten würde. Das Emotion, Energie und Euphorie versprühen soll. Und das natürlich der Tatsache der endlichen fossilen Ressourcen Rechnung trägt.

 

Dafür bauen die Mädels und Jungs aus Milwaukee einen aus Leichtmetall gefrästen Drei-Phasen-Läufer-Elektromotor in den ersten jemals von Harley verbauten Vollaluminium-Rahmen ein. Der wiegt im Übrigen nur leichte 6,3 kg, das Motorrad fahrfertig 210 kg. Ein Leichtgewicht ist es damit zwar nicht, doch vergleichbare Naked Bikes wiegen wenn überhaupt nur unwesentlich weniger. 74 PS und 70 Nm Drehmoment liegen an, was zunächst nur mäßig spannend klingt. Das Besondere dabei ist aber: Typisch für einen Elektromotor ist das volle Drehmoment quasi ab "Standgas", ab Punkt 0 verfügbar. Immer und jederzeit. Damit soll der Ami-Blitz die 100 km/h-Marke nach 4,3s erreichen. Der Li-Ion-Akku sei innerhalb von 3,5h komplett geladen und böte eine Reichweite von rund 85-90 km - jedenfalls im leistungsreduzierten "Range"-Mode. Der Power-Mode bringt es auf etwa 45-50 km. Das ist zwar noch nicht geeignet für ausgiebige Touren, aber Harley verspricht sich Besserung durch neue Akkutechnologien. Einstellen kann man das Ganze jederzeit über das Touchscreen-Cockpit, das Informationen zu Akkustand, Akkutemperatur, aktueller Leistung u. v. m. bietet. Rekuperativ - also wiederaufladend beim Bremsen - ist das Ganze auch noch, um die Reichweite zu vergrößern. Deswegen spürt man beim Gaswegnehmen auch eine deutliche Bremswirkung, die aber nicht intensiver ausfällt als bei einem eingekuppelten V2. Apropos Kupplung: Die und das dazugehörige Schaltgetriebe fehlen naturbedingt, da Elektromotoren (quasi) bei jeder Drehzahl volle Leistung bringen. Und damit auch der linke Kupplungs- wie auch Schalthebel.

 

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